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News

Projektstudie zur Zukunft der Automobilbranche

Seit Ende März arbeiteten Kölner Studierende der Hochschule Fresenius im Rahmen einer Projektarbeit im Studiengang Automotive & Mobility Management (B.Sc.) an zukunftsorientierten Prognosen und Empfehlungen für die Automobilbranche. Am 16.07.2019 stellten die Studierenden ihre Ergebnisse dem Projektpartner Management Services Helwig Schmitt GmbH vor.

Sowohl der Studiendekan Prof. Dr. Mahammad Mahammadzadeh als auch Rainer Pommerien, Fachdozent Automotive & Mobility Management und Projektmentor, begleiteten die Studierenden im Bearbeitungsprozess, der sich über das gesamte dritte Semester erstreckte.

Ziel der Projektarbeit war unter anderem, ein teamorientiertes Arbeiten mit einer gleichmäßigen Aufgabenverteilung zu organisieren und Lösungsvorschläge für den Projektpartner, der Marktanalysen für die Automobilindustrie anbietet, zu entwickeln. Hierbei galt es auch, Prognosen und Empfehlungen für die nächsten fünf bis zehn Jahre zu geben.

Anhand von Studien, Berichten sowie Statistiken wurden passende Ergebnisse zusammengestellt und erläutert. Jedes Teammitglied hatte dabei die Aufgabe, sich um ein spezielles Thema zu kümmern: Simeon Baic war für die aktuellen Vertriebswege markführender Automobilhersteller zuständig, Raul Coka-Arcos beschäftigte sich mit dem Thema Digitalisierung und Peter Zander erforschte das Thema Elektromobilität.

Welche Veränderungen werden auf die Vertriebsnetze in den nächsten fünf bis zehn Jahren zukommen?

Aktuell durchläuft die Automobilbranche eine tiefgreifende Veränderung, die durch die Digitalisierung, Elektromobilität, das automatisierte Fahren und durch Klimaschutzbewegungen in Deutschland hervorgerufen wird.

Bei der Prognose für die nächsten Jahre gebe es laut Projektteam folgende Trends zu berücksichtigen: In urbanen Gebieten werden die jüngeren Käufergruppen auf die immer besseren Mobilitätsangebote zurückgreifen und auf den Besitz eines eigenen Fahrzeugs verzichten.

  • Der Neuwagenverkauf wird in größeren Städten zurückgehen.
  • Im Laufe der nächsten Jahre wird der Verkauf an Elektrofahrzeugen an Gewicht gewinnen.
  • Aufgrund des automatisierten Fahrens wird es auf unseren Straßen zu weniger Unfällen kommen, was wiederum zu geringeren Werkstattumsätzen führen wird.

Neben den Risiken gebe es dadurch auch Chancen im Automobilhandel: Zum Beispiel indem man neue Geschäftsfelder eröffne, die die Reduzierung der Umsatzrendite an Neuwagenverkäufen sowie Service- und Reparaturleistungen kompensiere. Die Neuausrichtungen im Vertrieb und Service würden primär durch die Automobilhersteller vorangetrieben und müssen mit den Vertretern der Handelsorganisationen abgestimmt werden, so dass man auf die kommenden Veränderungen frühzeitig vorbereitet und ausgerichtet sei.

Auch für die Firma Management Services Helwig Schmitt GmbH seien bei der Netzplanung diese kommenden Veränderungen schon jetzt mit zu berücksichtigen. Obwohl das Vertriebsnetz im Laufe der nächsten Jahre weiter kontinuierlich leicht abgespeckt werden würde, aber im Grundsatz bestehen bleibe, seien diese gravierenden Änderungen durch Digitalisierung, Elektromobilität, automatisiertes Fahren sowie durch neue Mobilitätsangebote besonders zu beachten. Rainer Pommerien sagte dazu:

„Die Käuferverhaltensänderungen, speziell im urbanen Gebiet, werden den Automobilhandel gravierend im Laufe der nächsten Jahre verändern.“

In den kommenden Semestern soll Studierenden gewährleistet werden, von der Projektstudie zu profitieren. Pommerien erklärt: „Da das Projektthema mehr als aktuell ist, werden die erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen in die Vorlesungen mit einfließen.“

Die Studierenden Raul Coka-Arcos, Simeon Baic und Peter Zander gemeinsam mit ihrem Mentor Rainer Pommerien und dem Praxispartner Markus Goeken, Abteilungsleiter Händlernetzentwicklung Management Services Helwig Schmitt GmbH.

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