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News

Praxisprojekte: Neue Wege in Mobilität und Automobilindustrie

Kölner Studierende des dritten Fachsemesters des Studiengangs Automotive & Mobility Management (B.Sc.) stellten die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte vor. Neben Studiendekan Prof. Dr. Mahammad Mahammadzadeh und Mentor Dr. Hans-Gerhard Steinert von Mobiltec waren dabei auch Joachim Heim von DEKRA Automotive Solutions GmbH sowie Rainer Pommerien, ehemaliger Unternehmensvertreter der Ford Werke GmbH, vor Ort.

New Mobility

Die erste Gruppe der Studierenden befasste sich in ihrem Praxisprojekt mit verschiedenen Geschäftsmodellen von Anbietern der New Mobility. Unter New Mobility fallen dabei die Themenfelder „Elektrische Mobilität“, „Sharing Konzepte“, „Connectivity“ und „Autonome Mobilität“. Untersucht wurden neben internationalen Trends der Automobilbranche die Geschäftsmodelle von Uber (Online-Vermittlungsdienst zur Personenbeförderung) sowie Ionity (Joint Venture der BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und des Volkswagen-Konzerns mit den Marken Audi und Porsche, welche ein Netz von 350-kW-High-Power-Charging-Ladestationen für Elektroautos aufbauen möchte). Moovel, eine App von Daimler-Tochterunternehmen, die Mobilitätsangebote verschiedener Anbieter bzgl. Fahrpreis und Dauer vergleicht, wurde ebenfalls analysiert. Im Anschluss an die Präsentation folgte eine rege Diskussion mit den anwesenden Experten der Unternehmen Ford, DEKRA und Mobiltec über Elektromobilität und neue Mobilitätsanbieter, welche den Studierenden neue Einblicke und Ansätze lieferten, die ihr Projekt noch abrunden würden.

Neue Vertriebswege in der Automobilindustrie

Mit den Vertriebswegen in der Automobilindustrie, mit besonderem Augenmerk auf das Unternehmen Ford, beschäftigte sich die zweite Projektgruppe. Die Gruppe setzte sich insbesondere mit der Frage auseinander, ob das klassische Autohaus zukunftsfähig sei. Nach einer einführenden Beschreibung eines klassischen Autohauses mitsamt Vor- und Nachteilen dieses Vertriebsweges für Kunden und Betreiber, gingen die Studierenden auf Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen im Automobilmarkt ein. Zudem zeigten sie am Beispiel eines chinesischen Autokaufautomaten, den Flagshipstores von Tesla oder der Bekanntmachung von Elektrofahrzeugen durch Carsharing-Angebote neue Vertriebswege auf. In der darauffolgenden Diskussion mit den anwesenden Experten wurde über die angesprochenen Vertriebswege und die Relevanz dieser für den Automobilhersteller Ford angeregt debattiert. Zudem erhielten die Studierenden konstruktive Kritik und Inspiration für weiterführende Gedanken. Die Gruppe fasste die Erarbeitung und Präsentation des Projektes folgendermaßen zusammen: „Es war eine prägende Erfahrung, einen Projektpartner wie Ford dabei zu haben – man konnte dadurch viele Informationen aus erster Hand erhalten. Durch das Projekt wurden die theoretisch gelernten Inhalte praktisch umgesetzt.“

Demographischer Wandel und Mobilität

Die dritte Projektgruppe setzte sich mit den Mobilitätsveränderungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auseinander. Zunächst wurden die den demografischen Wandel beeinflussenden Faktoren genauer beleuchtet: die Fertilität (Geburtenrate), Mortalität (Sterberate) und die Migration. Nachfolgend wurde eine eigens konzipierte Umfrage in Hinblick auf die Unterschiede der Mobilität in verschiedenen Altersgruppen, an unterschiedlichen Wohnorten sowie hinsichtlich der Kenntnis und Nutzung von Carsharing-Anbietern vorgestellt. Welche Anforderungen die Mobilität von morgen erfüllen muss und welche Rolle die Debatte um Individualität vs. Massenproduktion dabei spielt, wurden dabei genau analysiert. Senioren- und Benutzerfreundlichkeit, Kommunikation des Verkehrs, Weiterentwicklung des Infotainment-Systems sind dabei zentrale Schlüsselwörter. Auch die Implementierung eines 5G-Netzes und die Erweiterung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stehen klar im Fokus der Debatte. Im Anschluss die Präsentation traten die Studierenden in einen offenen, konstruktiven Dialog mit Herrn Pommerien von Ford, Dr. Steinert von Mobiltec und mit Dekan Prof. Dr. Mahammadzadeh. Im Austausch wurde besonders darauf hingewiesen, dass die Einfachheit der Technik, vor allem für die ältere Zielgruppe, von besonderer Wichtigkeit sei.