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Online-Assessments – oder: Sind Roboter die besseren Personaler?

CYQUEST zu Gast an der Hochschule Fresenius Hamburg

Ansteigende Bedeutung potentialbasierter Eignungsdiagnostik, sinkende Wichtigkeit vergangenheitsorientierter Referenzen – ein Wandel des Bewerbungsprozesses: Unter diesem Motto stand am 16. April der Gastvortrag von Joachim Diercks am Hamburger Standort der Hochschule Fresenius, bei dem er personalwirtschafts-, psychologie- und digitalisierungsinteressierten Studierenden im voll besetzen Audimax die verschiedenen Facetten der Personaldiagnostik und dem Zusammenhang zu Online-Assessments an Beispielen von Recruitingtools des Unternehmens CYQUEST vorstellte.

Wie stellt sich der Recruitingprozess aus den komplementären Perspektiven von potentiellen Arbeitgebern und Bewerbern dar? Insbesondere das Thema „Selbstselektion“ im Bewerbungsverfahren bietet hier noch viele Möglichkeiten. Für diese sogenannten Self-Assessments gibt es bei CYQUEST eine Reihe hauseigener Tools, die von Tests zur Studienorientierung, Hilfestellungen zum Finden von eigenen Potentialen zur beruflichen Orientierung bis hin zu Kultur-Matching-Tests reichen, die nach einem bipolaren Fragenkatalog arbeiten, um so effizient und nachhaltig die Wertevorstellungen der Parteien abzugleichen.

Diese Selbsttests bieten nicht nur für den Berufssuchenden den großen Vorteil einer höheren Wahrscheinlichkeit für persönliche Zufriedenheit im Job, für eine Verbesserung der Work-Life-Balance oder ein gutes und passendes Arbeitsklima, sondern dienen auch der Arbeitgeberseite als Instrument der Eignungsdiagnostik und des Personalmarketings: unternehmenseigene Studien-, Ausbildungs- und Berufstests geben die Möglichkeit, dem Bewerber einen ersten Eindruck von einer Stelle, einer Abteilung, der  Arbeitsrealität und von Werten eines Unternehmens zu übermitteln. Dies geht Hand in Hand mit einer Fülle an Zusatzinformationen über den Bewerber, die durch die Durchführung von Selbsttests generiert werden können: Persönlichkeitsparameter, Jobpassung, fachliches Wissen, Interessen und vieles mehr. Gerade wenn diese Vorgänge nicht über den analogen Weg, sondern via Onlinekanäle der Unternehmen stattfinden, lässt sich der Erfolg in der Praxis durch verkürzte „Time-to-Hire-Zeiten“ und geringere Abbruchquoten im Bewerbungsprozess aufzeigen.

Die rund 100 Zuhörer wurden auch mittels zahlreicher Beispiele von den Berliner Verkehrsbetrieben bis zu Peeck & Cloppenburg bestens für die Zukunft der Personalarbeit im Wandel der Digitalisierung gewappnet und können nun womöglich als „inhaltliche Kontrollinstanzen“ in zukünftig weiter automatisierten Bewerbungsvorgängen fungieren.

Die Psychology School der Hochschule Fresenius bedankt sich bei Herrn Diercks und CYQUEST für einen wegweisenden und spannenden Abend.

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