menu close
close
News

Olympia-Feeling am Standort München

München. Johannes Polgar, Mitglied des deutschen Segel-Teams bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, brachte beim „Campus Talk“ olympisches Flair an den Münchener Standort der Hochschule Fresenius. Bei seinem Gastvortrag bot er den Studierenden und zahlreichen Gästen des Abends einen inspirierenden Einblick in das Leben eines Spitzensportlers. Dass man beim Sport nicht nur Erfolge feiert, sondern auch mit bitteren Niederlagen zu kämpfen hat, beschrieb Polgar, als er von seiner Teilnahme an Olympia 2008 erzählte. Die Kollision mit einem Stück Treibholz im olympischen Finale, ließ den Traum von der fast schon greifbaren Medaille platzen. Eindrucksvoll schilderte Polgar den Studierenden, wie ihn diese Niederlage geprägt hat – aber auch, wie er genau daraus seine Stärke ziehen konnte. Denn Spitzensport ist auch eine Geschichte vom Scheitern, Wiederaufstehen, Analysieren und Weitermachen. Diese Fähigkeiten, die nicht nur im Sport, sondern auch im Berufsleben einen zentralen Stellenwert haben, nutzte Johannes Polgar zum Aufbau einer weiteren Karriere: Bei Audi fing er im Blaumann an und schaffte es bis in eine Führungsposition im Sportmarketing. Nachdem er den Leistungssport eigentlich bereits an den Haken gehängt hatte, merkte er acht Jahre später als Zuschauer der Olympischen Spiele in Rio, dass Olympia noch „unfinished business“ ist. Als ihn 2017 dann die Anfrage der jungen Seglerin Carolina Werner erreichte, war das neue Ziel klar: Olympia 2020 in Tokio. Für die Studierenden war es besonders eindrücklich zu hören, wie es Polgar gelungen ist, sein Leben und Umfeld so zu strukturieren, dass er Job und Leistungssport miteinander vereinbaren kann. Im Anschluss an den Vortrag kamen Polgar und Hochschüler aus dem Studiengang „Sportmanagement“ (B.A.) zusammen. In einer Vorlesung hatten die Studierenden den Social-Media-Auftritt von Polgars Reload Sailing Team analysiert und diskutierten mit ihm Optimierungsmöglichkeiten und neue Ideen.

Tags: