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„Nicht lange reden. Einfach machen.“

Köln. An der Hochschule Fresenius hat auf Initiative von Herrn Prof. Dr. Richard Geibel, StudiendekanDigital Management (M.A.), das Event „STARTUP TEENS“ stattgefunden, bei dem sich mehr als 80 Schülerinnen und Schüler zum Thema „Startup-Szene“ von Experten und Gründern beraten lassen konnten. „Nicht lange reden. Einfach machen.“ Unter diesem Leitsatz des ehemaligen Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft, Philipp Lahm, wurde bei der Veranstaltung an die Innovations- und Unternehmenslust der potentiellen Gründer von morgen appelliert. Dazu stellten verschiedene Gründer ihre eigenen, erfolgreichen Projekte vor und demonstrierten den Schülerinnen und Schülern, wie der Weg eines erfolgreichen Start-ups aussehen kann. In diesem Rahmen berichtete Philippa Pauen von ihren unterschiedlichen beruflichen Stationen, bei denen Innovation und Gründerwille stets eine zentrale Rolle gespielt haben. So gründete sie beispielsweise im Jahr 2011 gemeinsam mit Team Europe das Start-up „Wummelkiste“, ein Edutainment-Abo für Kinder, bei dem Eltern monatlich eine Box mit Inhalten zugesendet wird, die lehrreiche und zugleich unterhaltende Gegenstände enthält. Prof. Dr. Richard Geibel betonte bei Sven-Oliver Pink, dem Gründer von „Fond of“, dass er der „Prototyp des erfolgreichen Unternehmens“ sei. Pink hat vor acht Jahren gemeinsam mit Freunden ergobag gegründet, mit der Idee ergonomische Rucksäcke für Kinder zu entwickeln. Heute verkaufen sie 12.000 – 15.000 Produkte pro Tag. Der Erfolg von der Gründung von Ergobag – jetzt „Fond of“ – lag darin, dass die Gründer die gleichen Werte vertreten, sich aber mit ihren unterschiedlichen Stärken optimal für alle Bereiche des Unternehmens einbringen konnten. Für ihren Start brauchten sie 240.000 € Startkapital und jeder der Gründer musste 60.000 € in das Projekt investieren. Das Geld haben sie an einen chinesischen Lieferanten überwiesen in der Hoffnung, dass 6 Wochen später der Container mit 6.000 Rucksäcken in Rotterdam ankommt. Es gab viele Rückschläge, aber das Gründerteam hat nicht aufgegeben und besitzt nun unter dem Namen „Fond of“ verschiedene Marken. In beratender Funktion war Alexander Hoeckle von der IHK vor Ort. Er lud die Gründer von morgen ein, die kostenlose Beratung der Industrie- und Handelskammer in Form von Vorgesprächen und Hilfen zu Fördermitteln in Anspruch zu nehmen. Auch Kontakte zwischen Gründer können dort vermittelt werden, um so Erfahrungsaustausch und Kooperationen zu ermöglichen. Der Gründerszene und dem Mittelstand rechnete Hoeckle dabei einen großen Wert für den Wohlstand in Deutschland zu, denn: „Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.“ Das Projekt STARTUP TEENS soll die angehenden Gründer und Ideengeber von morgen dabei unterstützen, ihre Visionen in die Tat umzusetzen. Dabei werden auch Einblicke in die Gründerszene geboten, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, die Denk- und Herangehensweise erfolgreicher Unternehmer hautnah mitzuerleben. Einen weiteren Aspekt bildet die Unterstützung durch Mentoren, die die Prozesse mitbegleiten und in beratender Funktion zur Seite stehen. Nach der Vorstellung der Referentinnen und Referenten und ihrer Projekte nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, den Vortragenden eine Vielzahl an Fragen zu stellen. Die Quintessenz der Veranstaltung brachte Prof. Dr. Geibel mit einem Zitat des Apple-Gründers Steve Jobs auf den Punkt: „Do what you love and love what you do.“ (jn)

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