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Nachhaltiges und wirtschaftliches Wohnheimprojekt

Heidelberg. Wie Social Entrepreneurs mit unternehmerischen Mitteln Positives in der Welt bewirken können, haben Studierende und Mitarbeiter bei der Präsentation eines Projekts zur Einrichtung eines selbstverwalteten Wohnheims für Studierende in Heidelberg erfahren. Unter dem Motto „Selbstverwaltet Leben und Lernen!“ stellten Vertreterinnen des SozialunternehmensCollegium Academicum (CA) das innovative Konzept vor. Laut Hannah Hoffmann, Absolventin der Hochschule Fresenius Heidelberg im BachelorstudiengangInternational Business (B.A.), Schwerpunkt Nachhaltiges Management und Mitglied der ehrenamtlichen Projektgruppe, hat sich das CA zum Ziel gesetzt, einen Wohnort zu schaffen, der Selbstbestimmung, Nachhaltigkeit und Basisdemokratie für Studierende und Auszubildende erlebbar macht. Darüber hinaus soll ein Bildungsprogramm den kulturellen und sozialen Austausch fördern. Das Wohnheim soll auf dem Gelände eines ehemaligen US-Hospitals unweit der Hochschule entstehen und wird aus zwei Bestandsgebäuden und einem Neubau in nachhaltiger Holzbauweise zusammengesetzt sein. Prof. Dr. Matthew Kershaw, Studiengangsleiter International Business (B.A.), würdigte das Projekt als ein überzeugendes Beispiel dafür, wie freiwillige, gemeinnützige Initiativen mit unternehmerischer Kreativität Win-Win-Lösungen für alle Stakeholder, inklusive der Zivilgesellschaft und der Umwelt, schaffen können. Im Studiengang International Business (B.A.) mit dem Schwerpunkt Nachhaltiges Management erarbeiten Studierende und Professoren Konzepte, wie Unternehmen ihren wirtschaftlichen Erfolg und ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in eine Balance bringen können. Darüber hinaus trägt das Studium dazu bei, sich selbst als „Change Agent“ zu verstehen, der durch innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle in der Lage ist, gesellschaftliche oder ökologische Probleme mit unternehmerischer Kreativität zu lösen. Die Präsentation war in die „Personal-Development-Planning-Week“ der Hochschule Fresenius Heidelberg eingebettet. In dieser konnten die Studierenden ebenfalls an Softskill-Seminaren, Assessment-Center-Trainings und Firmenkontaktveranstaltungen mit Unternehmen wie Würth Industrie Service, Horbach, Mayflower Capital, der Enterprise Autovermietung und Jazzunique teilnehmen. Außerdem wurde dasPraxisprojekt „Coffee to go“ in Pfandbechern in Anwesenheit von Barbara Popp und Mechthild Stein vom Amt für Abfallwirtschaft Heidelberg begonnen. (st)    

Tags: Alumni,Veranstaltungen & Events,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort,allgemeine News