menu close
close
News

Nachbericht zum Zukunftsforum 2016

Bereits zum fünften Mal hat die Hochschule Fresenius München in diesem Jahr das Zukunftsforum ausgerichtet. Auf der rund zweistündigen Veranstaltung, die traditionell im Audimax der Hochschule stattfindet, sprachen auch heuer wieder hochkarätige Referenten – diesmal zum Thema: „Go viral! Mit digitalen Innovationen die Medienwelt revolutionieren“.

Das Zukunftsforum stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Digitalisierung: Mit Mustafa Isik, Leiter der Abteilung Softwareentwicklung beim Bayerischen Rundfunk, Johann Griebl, Senior Vice President beim Multi-Channel-Network Studio 71, und dem Creator JONAS waren drei Referenten geladen, deren Arbeitsalltag von digitalen Innovationen bestimmt wird. Während Isik den Bayerischen Rundfunk von einem traditionellen Fernsehhaus zu einem modernen digitalen Medienunternehmen umbauen soll, sucht Johann Griebl nach den Webstars von morgen und entwickelt Geschäftsmodelle für deren Vermarktung. Welche Reichweite und Popularität ein gut vermarkteter Webstar erreichen kann, machte der Studio 71-Schützling JONAS in seinem Vortrag deutlich: Er betreibt einen eigenen YouTube-Channel mit über einer Millionen Abonnenten und zählt damit aktuell zu den TOP-60-YouTubern in Deutschland.
Authentizität, Kreativität und Responsivität seien die Hauptfaktoren, die einen YouTuber zum Star machten, erklärte Johann Griebl in seinem Vortrag. Dass YouTube gerade bei jüngeren Zielgruppen längst das Fernsehen als Leitmedium in der Kategorie Bewegtbild abgelöst hat, konnte der Studio 71-Mitgründer anhand ausgewählter Beispiele und Statistiken mehr als deutlich machen.
Damit auch eine große Fernsehanstalt wie der Bayerische Rundfunk für die digitale Zukunft gut gerüstet ist, wurde Mustafa Isik einst dort engagiert. Der IT-Experte, der bereits einige Startups gegründet und unter anderem bei Google im Silicon Valley gearbeitet hat, nahm seine Arbeit beim BR im Jahr 2013 auf – damals bestand sein Team aus nur fünf Personen. Heute zählt die Abteilung Softwareentwicklung rund 80 Angestellte, die Apps und Webseiten programmieren und den „Tanker BR“, wie Isik es in seinem Referat ausdrückte, in die digitale Zukunft navigieren sollen.
Wie diese in etwa aussehen wird, wurde den Besuchern des Zukunftsforums 2016 auch nochmal in der abschließenden Podiumsdiskussion, an der auch Prof. Dr. Ludwig Hinkofer, Leiter der Media School an der Hochschule Fresenius München, teilnahm, vor Augen geführt.

Tags: