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Mit ANITA autonom im Terminal unterwegs

Die Hochschule Fresenius startet mit MAN Truck & Bus SE, der Deutschen Bahn AG und Götting KG ein gemeinsames Zukunftsprojekt: „ANITA“ gilt als Startschuss für die Digitalisierung im Kombinierten Verkehr, da es ermöglicht, Fahrzeuge und Fahrer flexibler einzusetzen. Ein vollautomatisierter LKW wird sich im Containerdepot von DB Intermodal Services und dem DUSS-Terminal in Ulm automatisiert bewegen.

Der Kombinierte Verkehr ist die Verknüpfung von Straße, Schiene oder Wasser und gehört zu den stärksten Wachstumsmärkten im gesamten Güterverkehr. Um den Umschlag zwischen den Verkehrsträgern zu automatisieren, startete nun das Projekt „Autonome Innovation im Terminalablauf“ – kurz: ANITA. Ziel ist es, einen vollautomatisierten, fahrerlosen LKW zu entwickeln und im realen Logistikbetrieb zu testen. ANITA ist damit ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Automatisierung des gesamten Transportprozesses. Die Hochschule Fresenius war bereits am vorangegangenen Projekt EDDI beteiligt, das LKW-Platooning untersuchte.

Im Rahmen von ANITA werden zunächst Verhaltensweisen von Mensch und Maschinen analysiert, um sie nachfolgend in digitale Prozesse und Regelwerke zu überführen. So soll die Kommunikation zwischen LKW und Terminal beziehungsweise Containerdepot sichergestellt werden.

„Im aktuellen Projekt ist die besondere Herausforderung, das Systemverhalten nicht nur zu verstehen, sondern auch in ein digitales Konzept zu übertragen, mit dem Maschinen arbeiten können. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit“, so Prof. Dr. Christian T. Haas, Direktor des Instituts für komplexe Systemforschung an der Hochschule Fresenius.

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