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News

Maximilian Hartweg engagiert sich mit Startup für digitale Entwicklung in Ruanda

München (ls) – Mithilfe des Start-ups „idego“ soll Ruandas digitale Infrastruktur verbessert werden. Mitbegründer der Onlineplattform ist unter anderem Maximilian Hartweg, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Business Administration (B.A.) an der Hochschule Fresenius in München, Fachbereich Wirtschaft & Medien. Das junge Unternehmen erhielt bereits mehrere Auszeichnungen. Ruanda gilt als eines der aufstrebenden Länder Afrikas und als Zentrum für die digitale Entwicklung in Ostafrika. In den letzten Jahren wurde viel in den Ausbau der digitalen Infrastruktur investiert: Drohnen werden eingesetzt, um Medikamente auszufliegen und in öffentlichen Nahverkehrsmitteln ist 4G-Internet verfügbar. Für umfangreiche Entwicklungen benötigt es jedoch weiterer Expertise. Das haben auch die Gründer von idego erkannt und sich zur Aufgabe gemacht, dieses Fachwissen ruandischen Unternehmen zugänglich zu machen. Gemeinsam mit Gerwin Fels und Nicolai Nieder gründete Maximilian Hartweg, Absolvent der Hochschule Fresenius München, 2013 daher die Onlineplattform idego. Diese soll es ruandischen Tech-Start-ups und Small Medium Enterprises (SMEs) ermöglichen, sich mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft weltweit zu vernetzen und von deren Fachwissen zu profitieren. Im Rahmen einer bis zu sechsmonatigen Zusammenarbeit wird die Theorie vor Ort in die Praxis umgesetzt. Projekte sind beispielsweise ein mobiler Solarkiosk, der das Laden von 80 Smartphone-Akkus mithilfe von Solarenergie ermöglicht oder eine Smart-Farming-App, durch die eine digitalisierte Effizienzsteigerung von Agrarprozessen realisiert werden kann. Die Onlineplattform ist die erste ihrer Art auf dem afrikanischen Kontinent. Im Juni 2017 erhielten die jungen Unternehmer für ihr Engagement bedeutende Preise. Als einer der 25 besten Initiativen wurde idego von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Start-Social-Wettbewerb ausgezeichnet. Zudem gewann das Trio den Innovationspreis von „Deutschland – Land der Ideen 2017“ in der Kategorie Wirtschaft. Weltweit arbeiten mittlerweile 24 ehrenamtliche Mitarbeiter, unter anderem aus Berlin, Kigali oder New York, für den sogenannten Accelerator – eine Institution, die Startups in einem bestimmten Zeitraum durch Coaching zu einer schnellen Entwicklung verhilft. Neben Ruanda soll die Onlineplattform in Zukunft auch in weiteren afrikanischen Ländern zur Verfügung stehen.

Tags: Business School,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort München,Startseite,allgemeine News