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News

Marketing-Praxis im Sportbereich

Münchner Studierende erhalten spannende Einblicke in die Marketing-Arbeit beim Deutschen Eishockey-Bund e.V.

Im Rahmen eines Gastvortrags mit dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) lernten Studierende des Schwerpunktes Sportmarketing am 18.12.2018 die Marketingstrategie des Verbandes und deren praktische Umsetzung kennen. Robert Schütt, Leiter Marketing, PR und Event beim DEB, erklärte während des interaktiven Gastvortrags, worauf es in seinem Job ankommt. Dabei präsentierte der zunächst die Struktur des Verbandes: Neben einem ehrenamtlichen Präsidium, bestehend aus vier Personen, setzt sich der DEB aus etwa 25 festangestellten Mitarbeitern zusammen. Diese sind beispielsweise in der Buchhaltung, als Sportdirektor oder Trainerausbilder tätig. Auf lokaler Ebene arbeiten die Festangestellten auch mit Ortsvereinen zusammen, zum Beispiel bei der Organisation von Länderspielen, die jährlich an verschiedenen Standorten in Deutschland stattfinden.

Herr Schütt berichtete, dass Eishockey in den letzten Jahren stark gewachsen ist: So hat die Heim-WM 2017 in Köln zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad und einer größeren Fanbase der Sportart beigetragen. Auch die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang wirkte sich positiv aus. Zudem wurde die Eishockey-Nationalmannschaft erst kürzlich zur Mannschaft des Jahres 2018 gekürt. Derartige sportliche Erfolge bringen laut dem Referenten auch wirtschaftliche Vorteile mit sich, da mit einer Zunahme an Sponsoren- und Spendengeldern zu rechnen sei. Jedoch müsse man in der Sportbranche auch damit rechnen, dass bei weniger guten Team-Leistungen ein geringerer Umsatz erzielt werden könne. Für eine durchgängige Finanzierung seien deshalb auch Fördergelder oder Einnahmen aus Ticketverkäufen und Ausbildungen notwendig.

Der Experte betonte, dass es beim Sportmarketing besonders darum gehe, Konzepte und Strategien zur Image-Bildung der Sportart zu entwickeln. Beim DEB sei beispielsweise Nahbarkeit ein zentrales Prinzip. So finden alle Trainings der Mannschaft öffentlich statt, es gibt regelmäßig Autogrammstunden mit den Spielern. Auch im Online-Bereich findet diese Strategie Anwendung. Mit der Kampagne unter dem Slogan „Wir sind Eishockey“ möchte der DEB die Suche nach lokalen Vereinen erleichtern.

Im Rahmen des Vortrags ergaben sich zahlreiche Fragen. Die Studierenden interessierten sich besonders für den Werdegang Schütts, sowie logistische Aspekte, die bei der Organisation von Länderspielen beachtet werden müssen. Aber auch die Rolle von Sponsoren und Medienrechten wurden diskutiert. So berichtete der Referent, dass man Fernsehsender vor einigen Jahren noch intensiv überzeugen musste, Eishockey-Spiele auszustrahlen. Inzwischen habe man jedoch auch mehr Rechte im digitalen Bereich und könne beispielsweise Highlight-Clips veröffentlichen oder In-Game-Highlights noch während eines Spiels in den sozialen Medien posten.