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News

Lebenszyklus einer Immobilie: Das Olympische Dorf bei Berlin

Bereits im vergangenen Jahr besuchten Studierende der Immobilienwirtschaft (B.A.) aus Berlin das Olympische Dorf in Elstal, auf dem aktuell Wohnraum entsteht. Nun konnte sich ein weiterer Kurs gemeinsam mit Studiendekan Dr. Bernd Hoepfner und Dozent Dr. Markus Rummel ein Bild vom Baufortschritt und der Wandlung des Ortes machen.

Das Unternehmen Terraplan aus Nürnberg rekultiviert das 25 km von Berlin entfernte Gelände unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Am 16. Oktober 2019 wurden die Studierenden von der Projektleitung auf dem Gelände empfangen. Leider herrschte – im Gegensatz zur vergangenen Exkursion – Starkregen, „was zur Erkenntnis führte, dass Projektentwicklung auch bei schlechtem Wetter stattfindet. Dass die Planungen für das Projekt bereits seit sechs Jahren laufen, ist zudem ein Indiz für den langen Atem, den man als Projektentwickler haben muss. Das haben die Studierenden sehr wohl registriert“, berichtete Dr. Bernd Hoepfner.

Die Besucher der Hochschule Fresenius erhielten eine etwa zweistündige Führung über die Baustelle des ehemaligen Speisehauses der Nationen – das Herzstück des Geländes, das ab 2020 Wohnungen beherbergen wird. Dabei erhielten sie spannende Einblicke in das Projekt und erfuhren mehr über Besonderheiten des Denkmalschutzes. Die Projektleiter zeigten u. a. auf, welcher planerische Aufwand und welche Abstimmungen mit den Behörden notwendig waren, um die Bausubstanz, die eigentlich in der Struktur auf Speisesäle ausgerichtet war, in attraktiven und marktgängigen Wohnraum umzuwandeln.

Im Gegensatz zum Besuch im letzten Jahr war das Projekt nun „richtig“ im Bau, die Tiefgarage schon fast fertig, in den oberen Stockwerken konnten die Besucher bereits den Innenausbau erleben. Die meisten Erschließungsstraßen und einige Nachbargebäude waren ebenfalls schon fertiggestellt. „Nach einem Jahr hat man nun gemerkt, wie sehr der Standort inzwischen an Bedeutung und Wachstum gewonnen hat“, so Dr. Bernd Hoepfner. So seien in unmittelbarer Nachbarschaft ein Erlebnispark und ein Hotel mit 2.000 Betten geplant. Insgesamt werden im Umfeld mehr als 1.000 Wohnungen entstehen. Das Wachstum ist vor allem auf die gute Verkehrsanbindung nach Berlin zurückzuführen. Die Nachfrage – die Wohnungen im Speisehaus der Nationen sind alle vor Baubeginn verkauft worden – machte den Studierenden den großen Druck, der auf dem Berliner Mietmarkt lastet, deutlich.

In einer abschließenden Gesprächsrunde mit dem Projektleiter Herrn Voigt und der Projektmanagerin Frau Loibl ergab sich die Möglichkeit, Fragen zu stellen und einzelne Thematiken rund um so ein Projekt zu diskutieren. Dies wurde von den Studierenden rege wahrgenommen und vertiefte deren Eindrücke, die sie von dem Immobilienprojekt gewonnen haben. Ein Student brachte sogar historische Bücher aus der damaligen Zeit mit, die von allen aufmerksam betrachtet wurden und in die sehr lange Diskussionsrunde einflossen.