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Kommunikation in der Krise beim Textil-Discounter KiK: Gastvortrag an der Hochschule Fresenius Köln

Köln (ma) – Studierende der Hochschule Fresenius in Köln konnten am 30. November 2016 im Rahmen eines Gastvortrags einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmenskommunikation beim Textil-Discounter KiK werfen. Britta Schrage-Oliva, Leiterin Unternehmenskommunikation der größten Textil-Discount-Kette Deutschlands, sprach ehrlich über Krisen, Vorurteile und Zielgruppen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christoph Caesar, Dozierender im Masterstudiengang Corporate Communication (M.A.). Wer an das Unternehmen KiK denkt, dem fallen häufig negative Schlagzeilen ein und nicht selten drängen sich Vorurteile auf. Das weiß auch Britta Schrage-Oliva, Leiterin Unternehmenskommunikation bei KiK: „Für viele Menschen ist KiK ein Synonym für Asozialität“. Schrage-Oliva ist täglich damit konfrontiert, dass das Unternehmen in der kritischen Gesellschaft keine besonders gute Reputation genießt – und sieht genau das als Herausforderung. Wer ein Unternehmen, das sich häufig Krisen stellen muss, kommunikativ vertritt, der muss Antworten auf Fragen finden, die Öffentlichkeit und Kunden bewegen. Doch wie geht man dabei strategisch vor? Eine besonders spannende Frage für die anwesenden Studierenden, die größtenteils den Fachschwerpunkt „Krisenkommunikation“ in ihrem Masterstudiengang Corporate Communication (M.A.) belegt haben. Das A und O in der Krisenkommunikation: Transparenz
Mit ihr habe das Unternehmen auch in strategischer Hinsicht einen Wandel durchlebt, so Britta Schrage-Oliva. Während Kritiker in der Vergangenheit häufig ignoriert wurden, so setzt KiK jetzt auf Ehrlichkeit: „Das oberste Credo ist, transparent zu agieren. Man muss in den Dialog treten und so sukzessive Vertrauen aufbauen.“ Viele Probleme, die die schlechte Reputation von KiK verursacht haben, empfindet sie als allgemeine Probleme der Branche – selbst sieht sie sich jedoch auch in der Verantwortung, einen höheren Wert auf Nachhaltigkeit zu legen und offen über Geschehnisse zu sprechen. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Studierenden die Möglichkeit, Fragen, darunter auch kritische, zu stellen, beispielsweise über reaktives Abwarten, die interne Kommunikation mit Mitarbeitern oder den Umgang mit Journalisten. Resümierend war es ein sehr spannender Vortrag einer Kommunikationschefin, die so einige Krisen begleitet hat. Die Studierenden bekamen einen authentischen Einblick in die Unternehmenskommunikation des Textilriesen. Die Hochschule Fresenius bedankt sich bei Britta Schrage-Oliva für den gelungenen Vortrag.

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