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Immaterielle Vermögenswerte und die Transformation der Mobilität – Antrittsvorlesungen in Köln

Dr. Daniel Fischer und Dr. Roman Suthold wurden zu Professoren an der Hochschule Fresenius berufen. Am 04. November 2019 hielten sie in Köln ihre Antrittsvorlesungen. Prof. Dr. Rainer Türck, Dekan im Fachbereich Wirtschaft und Medien, überreichte ihnen anschließend ihre Berufungsurkunden.

„Immaterielle Vermögenswerte sind ein zunehmendes Kernthema wissens- und IT-basierter Geschäftsmodelle. Auch bei Unternehmenszusammenschlüssen stellen sie eine zusätzliche Herausforderung dar“, erklärte Prof. Dr. Daniel Fischer, der seit 2014 an der Hochschule Fresenius lehrt. Wie können immaterielle Vermögenswerte identifiziert und bewertet werden? Nach internationalen Rechnungslegungsnormen, den sogenannte IFRS, welche aufgrund der IAS-Verordnung für alle europäischen, kapitalmarktorientierten Unternehmen verbindlich anzuwenden sind, müssen besondere Kriterien erfüllt werden, damit nicht bloße Hoffnungen, sondern greifbare ökonomische Vorteile Eingang in die Abschlüsse von Unternehmen finden.

Mit einem Augenzwinkern schlug Prof. Dr. Fischer die Brücke hin zum Wissenschaftsbetrieb, der mittels Wissenstransfer Werte schafft, die für die Studierenden greifbar sein müssen. Dabei gelte es, nicht nur Werte im Sinne von künftigen ökonomischen Vorteilen zu generieren, sondern den Studierenden einen Schlüssel für die eigenständige Fortentwicklung in einem immer dynamischeren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld an die Hand zu geben. In diesem Sinne wünschte Prof. Fischer allen Studierenden abschließend eine ertragreiche Zeit an der Hochschule Fresenius und den Lehrenden – sich eingeschlossen – einen positiven Erfolgsbeitrag zu diesem gemeinsamen Ziel!

Neue Mobilität: „Der Kunde will einen Ansprechpartner“

Durch die vermehrte Nutzung von Echtzeitdaten und der App-basierten Mobilität ist auch der Verkehrssektor einem starken Transformationsprozess unterworfen, erklärte Prof. Dr. Roman Suthold in seinem anschließenden Vortrag. Neue Geschäftsmodelle im Mobilitätsbereich gehen weg von der vertikalen Trennung zwischen Individualverkehr und öffentlichem Verkehr, hin zur horizontalen Ausrichtung entlang der Mobilitätskette: Der öffentliche Verkehr wird individueller und der motorisierte Individualverkehr öffentlicher. „Mobilität wird als Service gesehen. So werden auch Autohersteller zum Mobilitätsanbieter. Denn nicht mehr alleine der Verkauf eines Autos ist wichtig, sondern auch mit jedem gefahrenen Kilometer kann Geld verdient werden“, sagte der Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre und Mobilitätsmanagement.

Die Wertschöpfung liege zukünftig im Wesentlichen in der Entwicklung von Dienstleistungspaketen und entsprechenden Softwareanwendungen. Dabei komme es zum Wettbewerb zwischen den klassischen Mobilitätsanbietern (Autobauer und öffentlichem Verkehr) einerseits und Big-Data-Playern (z. B. Google, Apple und Amazon) andererseits. Als Beispiele für neue Geschäftsmodelle stellte Prof. Dr. Suthold Tesla, BYTON, Uber, UZE Mobility FlixMobility und LiliumJet vor. Sein Fazit lautete: „Das Rennen wird der machen, der mit attraktiven neuen Geschäftsmodellen die Kundenschnittstelle besetzt.“

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