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Hochschule Fresenius vergibt 77 Deutschlandstipendien

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Idsteiner Kulturbahnhof hat die Hochschule Fresenius standortübergreifend 77 Studierenden für das akademische Jahr 2016/2017 das Deutschlandstipendium verliehen. 26 der Stipendien gingen an Studierende des Fachbereichs Chemie & Biologie, 21 an Vertreter aus dem Fachbereich Wirtschaft & Medien. Über 18 Auszeichnungen freut sich der Fachbereich Gesundheit & Soziales, im Fachbereich Design wurden zwölf Studierende entsprechend gewürdigt. Auffallend hoch ist die Frauenquote unter den Stipendiaten. 65 der 77 ausgezeichneten Studierenden sind weiblichen Geschlechts. Die Hochschule Fresenius schwimmt damit gegen den Trend: Im bundesweiten Vergleich liegt die Stipendiatenquote bei weiblichen Studierenden um sieben Prozent unter der für ihre männlichen Kommilitonen. Zu diesem Ergebnis kommen die Initiative für transparente Studienförderung und die Stiftung Mercator in einer gemeinsamen Studie, deren Ergebnisse Ende September dieses Jahres vorgelegt wurden. Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben lobte in seiner Rede das Engagement der 35 Förderer, das für die jungen Menschen eine erhebliche Verbesserung ihrer Studienbedingungen mit sich bringt, in manchen Fällen die Aufnahme eines Studiums erst ermöglicht. Gleichzeitig wünschte er sich aber auch eine Verbesserung der Förderkultur in Deutschland: „Qualitativ hochwertige Bildung darf ruhig etwas kosten, sie muss aber für die jungen Menschen finanzierbar bleiben.“ Investitionen lohnten sich, profitiere die Wirtschaft doch später von bestens ausgebildeten und auf die Anforderungen der Praxis vorbereiteten Fach- und Führungskräfte. Das Deutschlandstipendium leiste hierbei gute Dienste. „Umso mehr freut es mich, dass wir an der Hochschule Fresenius gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern den Gegenbeweis antreten und zeigen, wie es funktioniert.“ Voraussetzung für die Förderung sind  überdurchschnittliche Studienleistungen und ein besonderes gesellschaftliches oder soziales Engagement. Für ihre herausragenden Leistungen und Eigenschaften erhalten die Stipendiaten unabhängig vom sonstigen Einkommen ein Jahr lang monatlich 300 Euro an finanzieller Unterstützung. Die Förderer tragen dabei die eine Hälfte des Betrages, die andere Hälfte übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Dank des Deutschlandstipendiums bin ich finanziell wesentlich unabhängiger und kann für meine Masterthesis ein Thema wählen, das meine Ausbildung ganz gezielt voranbringt. Meine eigenen Kenntnisse und Interessen stehen also im Mittelpunkt“, berichtet Alexandra Petzsch, Studentin im Master Sustainable Marketing & Leadership an der Hochschule Fresenius. Carolin Weikl, Studentin im Bachelorstudiengang Management und Ökonomie im Gesundheitswesen, sagt: „Das Deutschlandstipendium hat mir den ersten wichtigen Kontakt in der Gesundheitsbranche gebracht und motiviert mich, meinen Weg weiterzuverfolgen: Mein großer Wunsch – ein Semester im Ausland – geht nun in Erfüllung und ich werde nach Shanghai gehen. Ich freue mich sehr auf die Einblicke in einen neuen Kulturkreis.“ Die Hochschule Fresenius nimmt bereits seit dem Start im Jahr 2011 am Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Zu den Förderern für das akademische Jahr 2016/2017 gehören: Academic Work Germany GmbH
Prof. Axel Beyer
BIFOA Förderverein e.V.
BIOGRUND GmbH
Deutsche METROHM GmbH & Co. KG
DiaSys Diagnostic Systems GmbH
Die Akademie Fresenius GmbH
DR. SCHNELL Chemie GmbH
eXcio GmbH
Gotthold Haller Spedition GmbH
Hess Natur-Textilien GmbH
IFBA gem. GmbH
Kreutner, Bernd
Marc O’Polo International GmbH
Mack und Schühle AG
Matrix Club & Event GmbH
Miles GmbH
MLP Finanzdienstleistungen AG
mmp – marketing mit pfeffer
Peek & Cloppenburg KG
Popken Fashion Services GmbH
ROTARY Hilfsfonds Bad Camberg e.V.
Sigi und Hans Meder Stiftung
SPECTRO Analytical Instruments GmbH
Stadtsparkasse München
TANGRON Talent & Insight
The Gingko Foundation
Topstar GmbH
ZEPPELIN GmbH

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