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News

Hochschuldozent als Mitglied des CAS

Köln. Wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang hat der Internationale Sportgerichtshof CAS die Klage von 45 russischen Profisportlern zurückgewiesen und das umstrittene Einladungs-Prozedere des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für rechtmäßig erklärt. Der Internationale Sportgerichtshof hat entschieden: Die Klage russischer Sportler wurde zurückgewiesen. Der Hintergrund: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte wegen des Beweises für organisiertes Doping bei den Winterspielen in Sotschi 2014 das Nationale Olympische Komitee Russlands gesperrt. Demnach konnten russische Sportler nur per IOC-Einladung zu den Spielen nach Pyeongchang gelangen. In vielen Fällen hatte das IOC den Athleten einen Start verweigert, obwohl kein positiver Dopingbefund vorlag. Gegen diese Entscheidung legte die russische Delegation beim CAS Einspruch ein. Der Internationale Sportgerichtshof bewertete dies nun aber nicht als Sanktion, sondern lediglich als Entscheidung über eine Teilnahmeberechtigung. Dazu habe das IOC das Recht, so der CAS. Mit am Tisch saß Prof. Dr. Martin Schimke, der die Klage mitprüfte. „Nach London 2012 ist es das zweite Mal, dass ich die Ehre habe bei Olympischen Spielen am „grünen Tisch des Weltsports“ zu sitzen“, so der renommierte Jurist, der an der Hochschule Fresenius seit vielen Jahren als Dozent u.a. im Studiengang Sportmanagement tätig ist, über seine Mitwirkung in dieser sportpolitisch höchstbedeutenden Angelegenheit. (meh)

Tags: Fachbereiche,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort,Standort Köln,allgemeine News