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News

Herausforderungen der politischen PR

Studierende erhalten spannende Einblicke in die Pressearbeit eines Ministeriums.

Wie der Alltag eines Pressesprechers aussieht und welche Herausforderungen dieser mit sich bringt, konnten Münchner Studierende am 11.12.2018 im Rahmen eines interessanten Gastvortrags erfahren. Martin Scholtysik war in einer Vorlesung des Kurses „Theorien der Soziologie und der Kommunikation“ im Masterstudiengang Corporate Communication (M.A.) zu Gast und wurde vom Dozenten Tim Frohwein zu seinen Aufgaben als stellvertretender Pressesprecher beim Bayerischen Innenministerium interviewt. Dabei beschrieb Herr Scholtysik zunächst das typische Jobprofil eines Pressesprechers: Neben Schnelligkeit, Entscheidungsfreude und Stressresistenz ist auch ein hohes Maß an Kontaktfreudigkeit in einer solchen Position gefragt, sowie die Fähigkeit, sich schnell in unterschiedliche Themengebiete einzuarbeiten.

Wie Herr Scholtysik berichtete, steht er als Jurist beim Innenministerium besonders als Ansprechpartner für Fachfragen im rechtlichen Bereich zur Verfügung. Dabei sei es besonders wichtig, Sachverhalte, Beschlüsse oder Botschaften möglichst verständlich für die Bevölkerung aufzubereiten. Als Sprachrohr für den Minister haben viele Themen auch eine politische Dimension. Generell ist es laut des Referenten wichtig, sich bei der Pressearbeit auf sein eigenes Bauchgefühl zu verlassen – vor Allem bei der Einschätzung, ob ein Thema besondere Brisanz hat. Gleichzeitig machte Scholtysik klar, dass es nicht die Aufgabe eines Pressesprechers sei, die eigene Meinung zu vertreten, sondern die Haltung seiner Behörde bzw. seines Ministers. Für diese Position gelte es, gute Argumente zu finden.

Auch die Nutzung verschiedener Kommunikations-Kanäle kam während des Interviews zur Sprache. So erklärte Herr Scholtysik, dass Pressemitteilungen weiterhin als wichtiges Instrument gelten, um Informationen und Zitate in aufbereiteter Form an Journalisten weiterzugeben. Ebenso seien Interviews und Exklusiv-Statements, beispielsweise für Nachrichtenagenturen, ein probates Mittel. Angesprochen auf Social Media berichtet der Pressesprecher von einem großen Diskussionsausmaß zur Reform des Polizeiaufgabengesetzes, auf das man im Innenministerium mit einer Aufklärungs-Kampagne in den Sozialen Medien reagiert habe. Insgesamt sei das Verhältnis zu den Medien auch dank der professionellen Arbeitsweise von Journalisten fair und positiv.

Die Studierenden stellten während des Gesprächs immer wieder Zwischenfragen, zum Beispiel, wie man als Pressesprecher damit umginge, wenn man nach einem Regierungswechsel plötzlich möglicherweise ganz andere Standpunkte als zuvor an die Öffentlichkeit kommunizieren muss. Scholtysik stellte klar, dass es als Sprecher gerade seine Aufgabe sei, politische Entscheidungen, die von der Exekutive umgesetzt werden, zu erklären.