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Heidelberg – Chemnitz – Madrid:

Forschungsarbeit  in den Themenbereichen „Erlebnisqualität auf Messen“ und „Qualitätsmanagement“ Heidelberger Professorinnen Dr. Susanne Doppler und Dr. Adrienne Steffen auf der 9. Eventkonferenz 2017 in Chemnitz. Sieben Milliarden Euro geben deutsche Unternehmen jährlich aus, um Markenerlebnisse zu erschaffen. Rund 2.200 Werbenachrichten erreichen uns täglich. Wie bitte erreichen gerade wir es, mit unserer Botschaft beim Gehirn unseres Rezipienten einen Termin zu bekommen? „Erlebnis und Marke“ war das Thema der 9. Konferenz Eventforschung an der TU Chemnitz. Ein bunter Strauß an Beiträgen aus Forschung und Praxis wurde am 27. Oktober präsentiert und diskutiert. Mit von der Partie waren die Professorinnen Dr. Susanne Doppler und Dr. Adrienne Steffen der Hochschule Fresenius Heidelberg mit ihrem Beitrag: „Die Rolle des Involvements für die wahrgenommene Erlebnisqualität von B2B Messebesuchen – Erkenntnisse für die markeninszenierende Livekommunikation“. Der Zusammenhang zwischen den beiden Konzepten Involvement und Erlebnisqualität interessiert die beiden Professorinnen vor dem Hintergrund, dass Unternehmen zwar die Bedeutung von hohem kognitiven wie emotionalem Involvement für Business-to-Business(B2B)- Kaufentscheidungen erkannt haben, aber erst eine hohe Erlebnisqualität Wettbewerbsvorteile schafft und eine Differenzierung vom Wettbewerb ermöglicht. Basierend auf über 200 Befragungen, die Prof. Steffen und Prof. Doppler im Frühjahr dieses Jahres teilweise mit studentischer Unterstützung auf drei B2B Messen in Mannheim, Stuttgart und Frankfurt durchgeführt haben, konnten sie erste Erkenntnisse präsentieren und eine rege Fachdiskussion im Plenum anregen. Umfassend veröffentlicht werden die Ergebnisse 2018 in einem Fachbuch. Soviel sei aber schon vorweg genommen: „Deutsche B2B Aussteller haben noch deutlichen Handlungsbedarf bei der bewussten Gestaltung von Erlebnisqualität auf Messen“, so die Professorinnen. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA zeigt großes Interesse am Forschungsansatz der Heidelberger Akademikerinnen und möchte sie in der weiteren Datenerhebung unterstützten. Qualitätsmanagement: Hochschule Fresenius Heidelberg beteiligt sich mit Prof. Dr. Stefan Hagmann an internationalem Forschungsprojekt der EFQM Ende Oktober hat die European Foundation for Quality Management (EFQM) bei einer Tagung in Madrid den Kick off für ihr „Global Research Project“ gegeben. Eingeladen waren Akademiker aus allen Mitgliedsländern. Fünf Forschungsgruppen sollen unter verschiedenen Aspekten untersuchen, welchen Nutzen die Umsetzung und Anwendung des EFQM Excellence Models Unternehmen weltweit in verschiedenen Industriezweigen bringt. Am internationalen Forschungsprojekt beteiligen sind bisher neben der Hochschule Fresenius Heidelberg die Universität Minho (Portugal), die Sakarya Universität (Türkei), die Universität Barcelona (Spain), die Universität Tor Vergata Rom (Italien), die Universität Wollongong (Australien/Dubai), CAQ China und das Rochester Institute of Technology (Großbritannien). Prof. Dr. Stefan Hagmann wird in zwei Forschungsgruppen mitwirken, die zum einen die „langfristigen Auswirkungen von Business Excellence in Unternehmen“ untersuchen und zum anderen „künftige Einflussfaktoren von Business Excellence“. Die European Foundation for Quality Management (EFQM) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Brüssel/Belgien. Als europäische Stiftung regt die EFQM Unternehmen weltweit an, nachhaltige Exzellenz zu erreichen, indem sie das EFQM Excellence Model anwenden. Die EFQM betreibt auch Büros in China, Peru und den Vereinigten Arabischen Emiraten.(st)

Tags: Forschung Wirtschaft & Medien,Fachbereich Wirtschaft & Medien,allgemeine News