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Goldene Hochzeit – 50 Jahre Chemotechniker

Nach 50 Jahren trafen sich Absolventen der früheren Chemotechnik-Ausbildung der Hochschule Fresenius wieder.

Die aufwändige Suche nach aktuellen Kontaktdaten hatte sich gelohnt: Nach 50 Jahren trafen sich Absolventen der früheren Chemotechnik-Ausbildung der Hochschule Fresenius wieder. Diese wurde von 1930 bis 1960 am damaligen Chemischen Laboratorium sowie bis 1983 an der daraus hervorgegangenen Chemieschule Fresenius angeboten. Anschließend wurde sie in die Fortbildung zum Chemietechniker umgewandelt. Mit Unterstützung des Alumni Network konnten einige Adressen ausfindig gemacht, jedoch leider nicht alle Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 1968 ausfindig gemacht werden. So blieb es bei einem harten Kern von elf Alumni, von denen letzten Endes acht zur alten Wirkungsstätte zurückkehrten.

Zum gemeinsamen Abendessen im Rheingau am Vorabend des Treffens in Idstein wurde Prof. Dr. Leo Gros als ehemaliger Dozent und Vizepräsident der Hochschule Fresenius eingeladen. Denn mit diesem verbunden sind für die ehemaligen Chemotechnik-Schülerinnen und -Schüler viele Erinnerungen, die es galt aufzufrischen. Mit dem Alumnus Jan Geil, früherer Vizepräsident der Firma Metrohm, verbindet Leo Gros zudem eine lange Freundschaft und schon bei früheren Semestertreffen war er dabei.

Am nächsten Tag erhielt die Gruppe von Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, eine exklusive Führung durch die modernisierten Räumlichkeiten der Hochschule. Im Anschluss konnten die Alumni ein reichliches Mittags-Buffet genießen, das zu diesem feierlichen Anlass durch das Alumni Network gesponsert wurde.

Bevor es im Anschluss dann zum letzten Programmpunkt des Tages, der Eröffnung der Kabinettsausstellung zu Ehren von Carl Remigius Fresenius, nach Wiesbaden ging, wurde vorher aber noch das letzte verbliebene Gebäude der alten Chemieschule und Ingenieurschule in der Kapellenstraße 11-15 besichtigt, um die Erinnerungen zu perfektionieren. Hier war 1971 die Fachhochschule entstanden, die heutige Hochschule Fresenius.

Der Festvortrag von Prof. Dr. Leo Gros im Museum selbst war für alle Ehemaligen dann der Höhepunkt des Wiedersehens. So zitierte der Organisator des Treffens, Jan Geil, danach treffend den irischen Nobelpreisträger Bernhard Shaw: „Die Welt will nicht informiert, sondern unterhalten werden.“. Das wurde an diesem besonderen Abend in Bestform umgesetzt.