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Geburtstagsfeier mit Knalleffekten

Die Organisatoren der Geburtstagsfeier von Carl Remigius Fresenius bekamen von dessen Ururenkel Ludwig Fresenius einen klaren Auftrag – “Knallen muss es!” Und das tat es, in mehrfacher Hinsicht – im wörtlichen Sinn beim chemischen Experiment gleich zu Beginn – und auch beim Rest des gut dreieinhalbstündigen Programms. Die Mischung aus Erstaunlichem, Wissenswertem, Zauberhaftem und Lustigem sorgte für Kurzweil.  

Ludwig Fresenius, Ehrenpräsident der Hochschule Fresenius, sprach von einem “Privileg”, vor den rund 200 Gästen im Bürgersaal des neuen Gebäudes “seiner” Hochschule zu sprechen. “Wir sind 170 Jahre alt und trotzdem stehen wir hier in einem Neubau. Wir erleben den Aufbruch in ein neues Kapitel unserer Geschichte – und das Tollste ist, dass dieses Gebäude noch im Entstehen ist. Das ist ein Spiegelbild für unseren Fortschritt.”

Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben dankte dem am 28. Dezember 1818 in Frankfurt geborenen Gründer der Hochschule: “Wenn er nicht als 30-Jähriger in damals unruhigen Zeiten mutig sein Chemisches Laboratorium gegründet hätte, wären wir heute alle nicht hier. Carl Remigius Fresenius war Bildungsunternehmer durch und durch.” Engelsleben betonte, dass sich die Hochschule Fresenius dem Erbe von Carl Remigius verpflichtet fühlt: “Er hat uns etwas in die DNA geschrieben: praxisnah lehren und forschen, Internationalität leben.” Die heutige Maxime war also schon 1848 bei der Gründung festgelegt. “Wir arbeiten mit jungen Menschen, um deren Karriere weiterzubringen, Kontakte zu Unternehmen herzustellen und die “Employability” sicherzustellen. Das ist uns als Erben von Carl Remigius Fresenius Imperativ und Verpflichtung!”

Der Bürgersaal am neuen Standort der Hochschule in Wiesbaden wurde rechtzeitig zur Veranstaltung fertig

Laternenmomente: Licht ins Dunkel bringen

Was heißt das? Prof. Dr. Leo Gros, ehemaliger Vizepräsident der Hochschule hat sich intensiv mit dem Leben und Wirken von Carl Remigius Fresenius beschäftigt. Er hatte sich auch gemeinsam mit dem Orgamnisationsteam, zu dem außerdem Merve Preuß und Dilan Herrmann gehörten, das Motto “Laternenmomente” für die Geburtstagsfeier ausgedacht. “Licht ins Dunkel bringen” – mit einem gesunden Misstrauen und damit, Wissen und Können miteinander in Einklang zu bringen – solle das Ziel sein. Außerdem habe schon Carl Remigius Fresenius gezeigt, wie wichtig Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei der Arbeit sind. “Das Wichtigste ist aber wohl, Lust und Liebe zur Wissenschaft mitzubringen – das Brennen für ein Thema in sich zu spüren”, so Leo Gros.

Die Stadt heißt die Rückkehrer herzlich willkommen

Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich hob hervor, dass es im Leben eines Oberbürgermeisters nicht oft vorkommt, dass sich ein Thema durch eine gesamte Amtszeit durchzieht und dann auch noch so positiv besetzt ist wie die Rückkehr der Hochschule Fresenius in die hessische Landeshauptstadt. “Die gesamte Stadt freut sich, dass eine Scharte der Stadtpolitik ausgemerzt wird. Wie konnte man die Hochschule Fresenius seinerzeit nur weggehen lassen? Unter mir wäre das sicher nicht passiert.”

Prof. Dr. Leo Gros

Jenseits der Struktur darf Chaos herrschen

Für einen weiteren Knalleffekt sorgte Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie an der Hochschule Fresenius, mit seinem Ausflug in die Welt Bilder. “Wie kommt das Neue in die Welt?” – Sicher nicht mit geraden Linien und klaren Grenzen. Farbe und Chaos müssen sich zumindest in der Peripherie entwickeln können, jenseits der Struktur, die aber als Zentrum gleichwohl notwendig ist. Ein bunter Garten als Genesis, versinnbildlicht durch den Hackathon, der in der Nacht vor dem Festakt in Idstein stattgefunden hatte. Studierendengruppen sollten binnen 18 Stunden Ideen zum Thema “Ernährung der Zukunft” entwickeln, was ihnen in diesem “kreativen Ausnahmezustand” auch gelang. Die besten Vorschläge wurden beim Festakt von Ehrensenator Arend Oetker und Ludwig Fresenius ausgezeichnet.

Die Sieger beim Hochschul-Hackathon, links Arend Oetker, rechts Ludwig Fresenius

Der “Hackathon” entstand in Zusammenarbeit mit Vertretern der Merck AG. Dr. Sabine Bernschneider-Ruf zeigte dann auch am Beispiel des Darmstädter Unternehmens, was über viele Generationen mit Mut und Widerstandskraft, entsprechenden Netzwerken und dem Schritt über (internationale) Grenzen möglich ist. Auch Merck feiert dieses Jahr, das Unternehmen wurde vor 350 Jahren gegründet.

Den wissenschaftlichen Part im Programm übernahm Prof. Dr. Thomas Knepper, Vizepräsident für Forschung und Forschungsförderung. Er würdigte die analytischen Fähigkeiten des Carl Remigius Fresenius. Er zeigte, was er gerade im Bereich der Wasseranalytik für Voraussetzungen geschaffen hat und wie sehr moderne Methoden den seinigen ähneln, auch wenn heute natürlich ganz andere Gerätschaften zur Verfügung stehen.

Das Publikum verzaubert hat im wahrsten Sinne des Wortes Alumnus Andreas Fleckenstein. Seine Zaubertricks sorgten für Erstaunen, sein humoriger Auftritt für so manchen Lacher.

Alumnus Andreas Fleckenstein