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Gastvortrag zum Thema Sportmarketing

Köln. Thomas Joos, Associate Director von Infront in Köln, bot den Studierenden des StudiengangsSportmanagement (B.A.) von Studiengangsleiter Christian Müller an der Hochschule Fresenius im Rahmen seines Gastvortrags interessante und praxisnahe Einblicke in die Abläufe und Ziele einer Vermarktungspartnerschaft mit einem der weltgrößten Sportvermarkter. In seinem Vortrag erklärte er anhand des Bundesligisten 1. FC Köln, den Infront umfassend und erfolgreich bei der Vermarktung von Sponsorpartnerschaften, Werberechten, Business-Logen und Hospitality-Leistungen betreut, welche Aufgaben sein Unternehmen zu bewältigen hat und wie die unterschiedlichen Zielgruppen eines Bundesliga-Clubs aus Sicht des Marketings effektiv angesprochen werden können. Gleich zu Beginn konnte Joos mit einem Quiz über Trikots von Bundesligisten und deren Sponsorenpartnern deutlich machen, wieviel Aufmerksamkeit durch gezieltes Marketing erreicht werden kann. Anhand weiterer Beispiele demonstrierte er, welche Möglichkeiten für die Clubs bestehen, ihren Wiedererkennungswert durch konsequente Markenführung auszubauen. Das gezielte Platzieren von Sponsorenpartnern bei Sportveranstaltungen sei effektiver als andere Werbewege, davon ist der Marketingprofi überzeugt: „Werbung auf einer Bande oder einem Trikot kann nicht übersehen werden, man kann sie auch nicht wegklicken oder wegzappen. Solche Werbemaßnahmen tragen dazu bei, dass garantiert die gewünschte Aufmerksamkeit erreicht wird“, so Joos. Um ein positives Image zu schaffen und die Bekanntheit zu fördern, sei vor allem eine emotionale Ansprache mit passenden Werbebotschaften wichtig, die den Zuschauer zugleich an den Verein binden. Eine weitere zentrale Rolle spiele zudem auch im Sportmarketing die Digitalisierung der werblichen Ansprache, deren Bedeutung weiter zunimmt. Abschließend ging Joos auf wichtige Aspekte des Sponsoringmarkets ein. So würden die Reichweite und die mediale Präsenz zwischen den einzelnen Sportarten enorm schwanken. Zwar gäben sich die Verantwortlichen von Teamsportarten wie Eishockey oder der olympischen Kernsportart Leichtathletik größte Mühe, ihr Angebot zu platzieren, dennoch bleibe der Fußball mit deutlichem Abstand der absatzstärkste und einflussreichste Markt in Deutschland. Nach dem Vortrag konnten die Studierenden noch Fragen an den Referenten richten und sich persönlich über Anforderungen für ein Praktikum bei Infront erkundigen. Unser Gast freute sich über das rege Interesse der Studierenden an seinem Vortrag und an seinem Unternehmen. (jn)

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