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Gastvortrag: Krisenmanagement in der Praxis – Kommunikationswege, Strategien und digitale Tools

München (sh) – Wie agiert ein Unternehmen professionell in Krisensituationen und welche Tools ermöglichen den reibungslosen Kommunikationsfluss mit allen Beteiligten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Gastvortrags von Dr. Stefanie Hauer, Head of Corporate Marketing and PR bei der F24 AG. Sie zeigte den Studierenden im Masterstudiengang Corporate Communications der Hochschule Fresenius München, wie optimale Kommunikation im Krisenfall funktionieren kann.

Unternehmenskrisen können durch Naturkatastrophen, den Ausfall geschäftskritischer Prozesse oder andere Vorfälle entstehen und massive wirtschaftliche Schäden hervorrufen. Das gesamte Ausmaß der Krise ist zu Beginn meist noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, schnell und gezielt zu reagieren, vorab festgelegte Prozesse in Gang zu setzen und eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen.

Genau auf solche Alarmierungsdienste und das Management von Krisensituationen ist die F24 AG als Europas führender Anbieter spezialisiert. Dr. Stefanie Hauer stellte direkt im Seminarraum die Funktionsweise der Tools anhand eines Live-Cases vor. Eine große Rolle spielen hier insbesondere redundante Informationssysteme: ist eine Person über einen Kanal, z.B. das Mobiltelefon, nicht erreichbar (Stichwort: Akku leer), greift das System sofort auf alternative Kontaktmöglichkeiten wie das Festnetztelefon zurück. Auch bei einem flächendeckenden Ausfall von technischer Infrastruktur muss eine Backup-Option sichergestellt sein, denn das schnellstmögliche Erreichen der Teammitglieder ist oftmals von enormer Bedeutung für das Krisenmanagement. 

Und so klingelten im Hörsaal plötzlich diverse Smartphones, ausgelöst von einer Alarmierung über das Dashboard der F24 AG mit der Aufforderung, sich zu einer Lagebesprechung zusammenzufinden und anzugeben, in welcher Zeit die Angerufenen verfügbar sein würden. Auf dem Dashboard wurde sofort sichtbar, welche Anrufe angenommen wurden und welche Teilnehmer zu welcher Zeit erwartet werden können. In einem nächsten Schritt wurden alle Studierenden zu einer Telefonkonferenz zusammengeschaltet, auch hier hatte Dr. Stefanie Hauer über das Monitoring-Tool den Überblick über alle Teilnehmer. Im Anschluss zeigte sie, wie hier verschiedene Informationen eingebunden werden können, etwa Unwettermeldungen oder Social-Media-Aktivitäten des Unternehmens. So wird stets der aktuelle Stand der Krise aufgezeigt.

Im Anschluss an den Vortrag und den Live-Case konnten die Studierenden alle Fragen zum Thema Krisenmanagement mit der Referentin diskutieren und sich über mögliche Berufsperspektiven in diesem Bereich informieren. 

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