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Gastvortrag der Stadtsparkasse München an der Hochschule Fresenius zum Thema „Liquiditätsrisikomanagement bei Banken und Sparkassen“

München (fl) – Michael Endmann, Direktor Gesamtbankensteuerung der Stadtsparkasse München, referierte am 11. Oktober 2016 an der Hochschule Fresenius München über das „Liquiditätsrisikomanagement bei Banken und Sparkassen“ im Rahmen der Vorlesung Risikomanagement, Corporate Compliance und Risikoreporting.

Zunächst wurden der Begriff Liquidität und dessen Bedeutung für Kreditinstitute erläutert. „Liquidität ist wie ein Tank, und es muss immer eine gewisse Füllung in Form von hochliquiden Assets vorhanden sein. Liquidität ist der Werkstoff der Kreditwirtschaft. Ziel ist es, Passiva (Fremd- und Eigenkapital) in Aktiva umzuwandeln“, so Michael Endmann, der zum besseren Verständnis den Prozesskreislauf innerhalb einer Bank verdeutlichte.

Eine Bank müsse immer genug Liquidität in Form von hochliquiden Aktiva (Liquiditätspuffer) vorhalten, um gegen das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit abgesichert zu sein. Hierzu gebe es klare Vorgaben der Bankenaufsicht. Generell werden Risiken in einer Bank als Zufallsvariablen modelliert, deren Wert von sog. Risikofaktoren abhängt. Der Identifikation dieser Quellen des Risikos kommt daher eine große Bedeutung zu und Fehlentwicklungen müssen frühzeitig erkannt werden. Allerdings könne sich eine Bank nicht gegen alle Risiken schützen, da sie sonst ihren Zweck innerhalb einer Volkswirtschaft nicht erfülle, so Endmann.

Die Studierenden aus dem dritten Semester des Studiengangs Sustainable Marketing & Leadership an der Hochschule Fresenius München zeigten sich sehr interessiert an der Thematik, obwohl das Thema Banken im Studiengang nicht schwerpunktmäßig behandelt wird.

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