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Forschungsprojekt gestartet: Selbsthilfegruppenarbeit bei Aphasie zur Steigerung der Lebensqualität und Kompetenz (shalk)

Laut Humboldt ist Sprache der Schlüssel zur Welt. Und tatsächlich betrifft die Fähigkeit zu Kommunizieren alle Lebensbereiche des Menschen. Einschränkungen dieser Fähigkeiten haben damit auch schwere Folgen für all diese Bereiche. Betroffene ziehen sich zurück und sind nicht selten von sozialer Isolation bedroht. Das Forschungsprojekt shalk hat zum Ziel, die Lebensqualität der von Aphasie betroffenen Menschen und deren Angehörigen durch eine neuartige Form der Selbsthilfearbeit zu steigern. Aphasie ist eine neurologische Kommunikationsstörung, die hauptsächlich durch einen Schlaganfall verursacht wird. In Deutschland erleiden rund 270.000 Menschen jährlich einen solchen. Menschen, die an Aphasie leiden, haben Schwierigkeiten, Sprache zu produzieren und zu verstehen, das betrifft auch das Lesen und Schreiben. Das dreijährige Forschungsvorhaben setzt am Konzept der Selbsthilfegruppe an. Dabei sollen Betroffene durch eine auf die Anforderungen von Menschen mit Aphasie zugeschnittene Schulung dazu befähigt werden, mehr Verantwortung, z.B. in Form der Leitungsfunktion, in Selbsthilfegruppen zu übernehmen. Aufadhibeo gewähren Prof. Dr. Norina Lauer und Sabrina Kempf spannende Einblicke in das laufende Forschungsprojekt. Am 8. Juli lädt die Forschungsgruppe zurAuftaktveranstaltung des Projektes in die Aula der Katholischen Hochschule Mainz ein und und informiert ausführlich. Zum Interview aufadhibeo. ZurForschungsseite. Weitere Informationen zum Projekt bei Prof. Dr. Sabine Corsten (corsten@kh-mz.de) und Prof. Dr. Norina Lauer (lauer@hs-fresenius.de).

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