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Exkursion zum Konrad-Adenauer-Haus in Berlin

Studierenden der Immobilienwirtschaft (B.A.) in Berlin lernen im Rahmen von Exkursionen verschiedene Immobilien-Asset-Klassen kennen. Mit ihrem Dozenten Dr. Bernd Hoepfner besuchten sie jetzt das Konrad-Adenauer-Haus.

Im Konrad-Adenauer-Haus hat die CDU ihre Bundesgeschäftsstelle. Von den Architekten PPP aus Düsseldorf 1998 entworfen, handelt es sich hierbei um ein außergewöhnliches Bürogebäude mit markanter Architektur: Es ist von einer Glaskonstruktion umhüllt, die den Mitarbeitern den Besuch des Wintergartens in der ersten Etage anbietet. Dort erfuhren die Studierenden von Jürgen von Meer, dem Bereichsleiter für zentrale Aufgaben, mehr über die Besonderheiten des Gebäudes.

Auch schon vor 20 Jahren wurde an die Nachhaltigkeit der Immobilie gedacht: Auf dem Dach sorgt eine Photovoltaik-Anlage für die Stromproduktion, die Dachflächen-Entwässerung wurde durch komplizierte Leitungen in den benachbarten, öffentlichen Diplomatenpark sichergestellt. Die Fenster bis zur fünften Etage stammen aus heimischer Holzproduktion.

Highlight des Gebäudes ist aber der Wintergarten, der dem Gebäude einen schiffsrumpfartigen Eindruck vermittelt. Die dreifach verglaste Fassade schafft einen Lärmschutz. Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem bietet den Mitarbeitern ein gutes Klima, denn sie können ihre Bürofenster zum Garten öffnen. Diese Klimahülle wirkt im Sommer als Wärme- und Feuchtigkeitsschutz, im Winter dient es de Erwärmung.

Last but not least erfuhren die Studierenden, dass es bei der Gebäudebewirtschaftung beispielsweise auch die Vorgaben der Berliner Vogelschutzbehörde zu berücksichtigen gilt. Im Falle des Konrad-Adenauer-Hauses wirken sich diese auf die Gestaltung des Wintergartens aus.

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