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Exkursion zum Universitätsklinikum Frankfurt

Studierende des Bachelorstudiengangs Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (B.A.) und des Masterstudiengangs International Pharmacoeconomics, Health Economics and Market Strategies for Healthcare Products (M.Sc.) erhielten spannendende Einblicke in die Praxis.

Im Rahmen des Moduls Sport-, Präventions- und Versorgungsmanagement nahmen die Studierenden gemeinsam mit ausgewählten Masterstudierenden und Absolventen Anfang Dezember an einer Exkursion zum Universitätsklinikum Frankfurt teil.
Angesichts der teilweise schwerstkranken Patientinnen und Patienten wurde den Studierenden während der Führung durch die Klinik deutlich zu Bewusstsein gebracht, dass in ihrer zukünftigen Laufbahn die Bewertung medizinischer Versorgung nach rein ökonomischen Gesichtspunkten nie zielführend sein kann.

PD Dr. med. Haitham Mutlak, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, operativer Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie Leiter der operativen Intensivstation, begleitete die Exkursionsteilnehmer. Er machte deutlich, welche große Bedeutung den hohen Hygienestandards am Universitätsklinikum bei der Infektionsprävention zukommt. Das fängt bei der gründlichen und richtigen Händedesinfektion an und wird weitergführt bis hin zu Krankenzimmern auf der Intensivstation, die bedarfsgerecht über die raumtechnische Anlage mit Über- oder Unterdruck-Systemen gefahren werden können. So kann im Fall einer Infektion des Patienten mit isolationspflichtigen Erregern die potentiell keimhaltige Luft bei einer Türöffnung entweder gezielt im Krankenzimmer gehalten und über die Raumklimaanlage entsorgt (Isolation) oder bei immunsupprimierten Patienten, die vor Krankheitserregern geschützt werden müssen, aus dem Zimmer ferngehalten werden (Umkehrisolation). Zudem werden spezielle Tastaturen und Mäuse für die Computer in den Krankenzimmern verwendet, die vollständig desinfiziert werden können. Mit diesen wichtigen Hygienemaßnahmen sind immer auch Mehrkosten verbunden. So kosten alleine diese speziellen Computermäuse pro Stück ca. 100 Euro.
Besonders wichtig ist zudem die enge Kooperation und interprofessionelle sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften auf der Intensivstation, aber natürlich auch in allen anderen Bereichen des Universitätsklinikums

DIGITALISIERUNG IM GESUNDHEITSBEREICH

Nach der Führung durch die Intensivstation ging es für die Studierenden thematisch auf vertrautes Terrain: Dr. med. Jürgen Hinkelmann, Referent des Ärztlichen Direktors, sowie Herr Naseer Khan, Leiter der Stabsstelle Zentrales Patientenmanagement und zertifizierter Case Manager, diskutierten mit ihnen Inhalte, die wesentliche Bestandteile des Curriculums sind: Fallpauschalen, die für die Vergütung im stationären Sektor herangezogen werden, Personalbindungsmaßnahmen oder zeitnahe Entlassungen von Patienten, sobald keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, wodurch die Einhaltung der Verweildauer des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) gewährleistet wird.
Zudem machte Dr. med. Jürgen Hinkelmann auf die imposanten Kennzahlen des Krankenhauses aufmerksam: über 52.000 stationäre Patienten p.a., rund 273.00 zusätzliche ambulante Fälle p.a., ca. 4.570 Beschäftigte und 1.488 stationäre Betten.
Auch vor dem Gesundheitsbereich macht die zunehmende Digitalisierung nicht halt. W-LAN wird im gesamten Bereich des Universitätsklinikums kostenlos angeboten. Über eine webbasierte UKF-App können kostenlos Medien gestreamt werden. Aber auch der Essensplan und bald auch die eigenen patientenbezogenen Termine können hierüber eingesehen werden. In der Ausbaustufe der elektronischen Patientenakte gehört das Universitätsklinikum zu den führenden Einrichtungen in Deutschland. Zusätzlich wird das Universitätsklinikum vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) mit insgesamt 22.1 Mio. € über 4 Jahre finanziell unterstützt, um die Digitalisierung voranzutreiben. Die Studierenden erhielten einen Einblick in die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten, die sich in diesem Bereich bieten.

BEREICHERNDES PRAXISERLEBNIS

Steffen Uffenorde, externer Lehrbeauftragter im Fachbereich Wirtschaft & Medien, hatte die Exkursion organisiert: „Ich war selbst an der Hochschule Fresenius Student im Studiengang Management & Ökonomie im Gesundheitswesen, der damals noch unter dem Namen Health Economics angeboten wurde. Im Zuge dessen habe ich auch an mehreren Exkursionen teilgenommen. Das war für mich jedes Mal eine sehr nützliche Erfahrung, da man so einen realen Bezug zu ansonsten sehr abstrakten Themen herstellen konnte“, so Uffenorde. „Im Krankenhausmarkt gibt es für die Studierenden gute Karriereoptionen mit spannenden Projekten. Gerade in der Universitätsklinik Frankfurt sind die Optionen nahezu unendlich und besonders attraktiv.“

Begleitet wurde die Exkursion zudem von Anissa Schneider-Ziebe, Leiterin des Studiengangs Management und Ökonomie im Gesundheitswesen. Mit einer Präsentation informierte sie die Klinikverantwortlichen über die Hochschule Fresenius und regte durch gezielte Fragen die Studierenden zu einer lebhaften Diskussion an. So konnte das Fundament für den Austausch zu möglichen gemeinsamen Praxisprojekten in der Zukunft gelegt werden.

„Für die Studierenden ist es essentiell, schon während ihrer Zeit bei uns Einblicke in die Praxis zu erhalten und berufliche Kontakte zu knüpfen. Das sollte mit dieser Exkursion erreicht werden“, sagte die Studiengangsleiterin.
Ein spannender und bewegender Tag mit vielen wichtigen Einblicken in die Praxis, war dann auch das Fazit der acht Studierenden.