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Tacheles reden im Tacheles – Exkursion der Immobilienwirtschaft (B.A.) in Berlin

An der Hochschule Fresenius in Berlin besuchten Studierende der Immobilienwirtschaft (B.A.) gemeinsam mit ihrem Studiendekan Dr. Bernd Hoepfner die Baustelle des Kunsthauses Tacheles. Dabei erfuhren sie vom Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft Sebastian Klatt viele Details über die Hintergründe des Bauprojekts.

Das Kunsthaus Tacheles hat eine bewegte Geschichte hinter sich

1908 als Friedrichstadtpassage eröffnet, war das Tacheles die innovativste Berliner Einkaufspassage ihrer Zeit: Die Architektur bot das Flair der Mailänder Viktor Emmanuel Passage, gleichzeitig war das Gebäude eine der ersten Stahlbetonskelettbauten der deutschen Kaiserzeit. Viele Läden, die einem Kaufhaus gleich ineinander übergingen, boten exklusive und vielfältige Waren an, die man an einer Zentralstelle bezahlte und sich per express nach Hause liefern ließ. Trank man nach seinem Einkauf noch einen Kaffee, waren die Waren schon vor der eigenen Rückkehr daheim.

Nachdem ein Teil des Gebäudeensembles zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik gesprengt wurde, übernahm im Jahr 1990 die Künstlerinitiative Tacheles e.V. den übrig gebliebenen Bau und machte ihn zu einem Hotspot für die Künstler- und Aktivistenszene. Mit dem neuen Eigentümer pwr development wurde das Gebäude ab 2014 neu beplant, 2019 erfolgte schließlich der Spatenstich zum Baubeginn.

Kultur, Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und Inspiration

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Quartierentwicklung in einer der besten Lagen Berlins mit einem Volumen von etwa 900 Millionen Euro. Kultur, Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und Inspiration sind die Meilensteine des neuen Quartiers mit einer Fläche von mehr als 40.000 qm.

Auf der Baustelle gab Sebastian Klatt, der Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft zahlreiche Einblicke in die Hintergründe des Bauprojekts: Die Studierenden erfuhren, wie die Logistik geplant und getaktet werden muss, um den Bauablauf reibungslos zu gestalten. Sie lernten mehr über das Branding, die Vertriebs- und Distributionspolitik, die Praxis der „vier P’s“ Product, Price, Place und Promotion und bekamen spannende Informationen zu Fragestellungen der Nachhaltigkeit im Projekt.

Darüber hinaus wurde ein Kontakt zu einem führenden Projektentwickler hergestellt, der sich zum Ziel gesetzt hat, junge Talente zu entdecken und zu fördern. Auf diese Weise erhielten die Studierenden eine neue Möglichkeit für zum Beispiel Praktika oder Werkstudierendentätigkeiten.

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