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Erster Jahrgang des Masters Wirtschaftschemie wird feierlich verabschiedet

Eine „wirtschaftschemische Reise“ ging am Fachbereich Chemie & Biologie zu Ende und „führte damit das Vermächtnis des Gründervaters einer unternehmerischen Hochschule weiter“. Mit diesen feierlichen Worten verabschiedete Studiendekan Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld den ersten Abschlussjahrgang des Master-Studiengangs Wirtschaftschemie. Gemeinsam mit den ersten acht Absolventen, deren Familien und Freunden sowie einigen Gastdozenten blickten Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld und Prof. Dr. Reinhard Wagener, Prodekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, auf die gemeinsame Reise der letzten zweieinhalb Jahre zurück. Und diese begann zunächst mit einem Zitat von Carl Remigius Fresenius: „…denn das Wissen allein war totes Capital, sobald sich aber die Kenntnis hinzugesellte, wie man es anwendet und nutzbar macht, gewann es Leben und Bewegung und trug reiche und herrliche Früchte.“ Dies war nicht nur bereits 1848 der Fall, sondern entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter: So wurde der Ruf nach Chemikern mit betriebswirtschaftlichem Know-How immer lauter. 2013 schließlich startete der erste Jahrgang des Master-Studiengangs Wirtschaftschemie am Fachbereich Chemie & Biologie, der sich einer steigenden Nachfrage erfreut und auch bei Arbeitgebern auf großes Interesse stößt. „Besonders stolz sind wir auf den ersten Pionierjahrgang, der das Abenteuer Wirtschaftschemie-Master gewagt hat und – ähnlich wie Kolumbus auf seiner Reise – am Anfang vor einer ungewissen Reise stand und am Ende ein ganz neues Land entdeckte“. Auf dieser Reise zeichnete sich Sebastian Vogel mit der besten Abschlussarbeit im Besonderen aus und wurde zudem für den Studienpreis Wirtschaftschemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) nominiert. Nach der feierlichen Zeugnisübergabe verabschiedete Prof. Daubenfeld seine Absolventen mit einem weiteren maritimen Gleichnis: „Der römische Philosoph Seneca hat einmal gesagt: ‘Den guten Steuermann lernt man erst im Sturm kennen‘. Sie alle haben sich auf der gemeinsamen Reise in den letzten Jahren als sehr gute Seeleute erwiesen. Heute gehen Sie bei uns von Bord und begeben sich auf Ihrem eigenen Schiff auf Ihre ganz persönliche Reise. Ab jetzt sind Sie selber Steuermann oder Steuerfrau. Ich wünsche Ihnen für diese Reise von ganzem Herzen eine hoffentlich ruhige See, viel Rückenwind, eine starke Hand am Steuerrad in schwierigen Zeiten – und eine Mannschaft, der Sie vertrauen und die Ihnen vertraut.“ Wir bedanken uns bei den Absolventen und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

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