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Emanju macht den „Deal“

Die Gründer, die beiden Studenten Dominik Schmidt und Christian Mahlich, möchten mit maßgeschneiderten und cloudbasierten Softwarelösungen Handwerksbetrieben im Rheingau-Taunus-Kreis helfen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Die zwei Jungunternehmer hatten sich mit ihrer Geschäftsidee im Rahmen eines hochschulinternen Pitches gegen sechs Mitbewerber durchgesetzt.   „Wir haben durchweg hochinteressante Einfälle und Konzepte präsentiert bekommen. Die meisten standen in einem konkreten Zusammenhang mit der Digitalisierung“, berichtet Maximilian Faust, Leiter des Competence Centers Entrepreneurship an der Hochschule Fresenius und Initiator des Gründerpreises. „Bei Emanju hat uns in der Jury die Fokussierung auf eine klar abgrenzbare Zielgruppe mit einer speziellen Herausforderung und der konkrete Lösungsansatz für diese Problematik fasziniert. Wir gewannen schnell den Eindruck, dass Handwerksbetriebe mit Emanju sehr schnell ihre Betriebsorganisation auf ein neues Level heben können.“ Ihre Idee bekamen die beiden Freunde, die sich schon seit der Schulzeit kennen, aufgrund eigener Erfahrungen. Kontaktaufnahme und Terminfindung mit Handwerkern gestalteten sich schwierig, in einem Fall vergaß ein Auftragnehmer, für seine gute Arbeit eine Rechnung zu stellen. „Das hat uns auf den Gedanken gebracht, Handwerker beim Kundenmanagement und der Verwaltung von Daten zu unterstützen“, beschreibt Schmidt, der noch studiert und an der Hochschule Fresenius unmittelbar vor dem Abschluss seines berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement steht. „Das betrifft viele Bereiche, das reicht von der Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung über den aktuellen Auftragsstatus bis hin zur Zahlungsabwicklung.“ Handwerker sind aktuell enorm beschäftigt, insofern ist gerade das Thema Arbeitsentlastung durch Digitalisierung sehr wichtig. Zurzeit läuft schon ein Pilotprojekt mit einer Schreinerei in Taunusstein, weitere Anfragen liegen bereits vor.   „Hier ist nicht einfach eine Idee am Reißbrett entworfen, sondern etwas entwickelt worden, was tatsächlich gebraucht wird“, lobt Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. „Handwerksbetriebe können sich mit der Lösung auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, deshalb hat das Geschäftsmodell sehr großes Potenzial.“ Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth ist begeistert von dem „Herzblut“, mit dem die Jungunternehmer ihre Ideen verfolgen. „Und ich gratuliere der Hochschule Fresenius zum Innovationsgeist, den Mitarbeiter und Studierende in sich tragen.“ Weitere Informationen zum Competence Center Entrepreneurship der Hochschule Fresenius:http://bit.ly/2DuCB5C Weitere Informationen zu Emanju:www.emanju.de

Tags: Personalia,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort Idstein,Startseite,allgemeine News