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Elektronischer Sport und Gaming werden immer wichtiger

Köln (tw) – Jan Pommer von der ESL Electronic Sports League zu Gast bei Christian Müller und den Sportmanagement-Studierenden an der Hochschule Fresenius in Köln Elektronischer Sport (E-Sport) ist ganz stark im Kommen. Mittlerweile treffen sich die Spieler in großen Hallen, um gegeneinander vor Publikum anzutreten. Als professioneller Gamer lässt sich richtig Geld verdienen. Jan Pommer ist Director Team & Federation Relations bei der Electronic Sports League (ESL) in Köln. Mit seiner Firma will er den E-Sport weiter etablieren und echte Sportvereine, Ligen und Verbände mit einbeziehen. Auf Einladung von Christian Müller, Studiengangsleiter Sportmanagement im Fachbereich Wirtschaft & Medien, hat er jetzt einen Gastvortrag an der Hochschule Fresenius in Köln gehalten. ESL ist das größte E-Sport-Unternehmen der Welt, das Turniere und Wettkämpfe organisiert. Bei diesen Veranstaltungen laufen die Spieler ein wie „echte“ Sportler vor ihren Fans, zudem gibt es Trikots und Pokale. Bei den Übertragungen schaltet vor allem die umworbene Zielgruppe der 14-49-Jährigen ein. „Das ist Sportunterhaltung, das läuft wie Fußball oder Eishockey. Die Leute schauen dabei zu, wie Menschen im Wettbewerb miteinander sind, das Bildschirmgeschehen wird auf große Leinwände übertragen“, erklärte Pommer. Längst nicht alle Zuschauer spielten die Spiele selbst. Mit E-Sport entstehe ein ganz neuer Sport, der jung, digital, global und geschlechter- und generationenübergreifend sei. „Made for Millenials“, lautet der E-Sport-Slogan und das bringe es ziemlich gut auf den Punkt, meinte Jan Pommer: „Bei uns arbeiten viele Gamer, das ist eine andere Generation, die Leute sind wirklich mit ihren Handys und Laptops verwachsen. Manchmal ist das ein Kulturschock.“ Gleichzeitig glaubt Pommer, dass E-Sport noch größer werde, denn: „Wenn Leute schon in ihrer Jugend etwas betreiben, bleiben sie meistens auch dabei.“ Für das Jahr 2019 seien 345 Millionen Menschen prognostiziert, die sich für E-Sport interessieren, 80 Prozent davon unter 35 Jahre. Aus diesen Gründen investierten bereits viele große Marken wie Audi, Intel, Coca Cola, Red Bull, Gilette und Mastercard in den elektronischen Sport. Auch bekannte Fußball-Clubs wie Schalke 04 und Paris Saint Germain etablieren eigene Teams. Es ist sogar im Gespräch, den E-Sport olympisch werden zu lassen. Bevor Pommer sich für den E-Sport einsetzte, hat er Jura studiert, als Anwalt im Sportmarketing gearbeitet und war zehn Jahre lang Geschäftsführer der Basketballbundesliga. Er riet den Studierenden dazu, möglichst viele Dinge im Leben auszuprobieren, um herauszufinden, was man gut kann und einen ausfüllt.

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