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Eine Hymne auf den Sport

Studierende der Logopädie führen beim Down-Sportler-Festival Gesangsworkshop mit Menschen mit Down-Syndrom durch.  Der Workshop ist ein Wahlbereich im Rahmen des Studiums. Insgesamt beteiligten sich acht Studierende unter der Leitung von Anna Teufel-Dietrich und Andrea Honekamp, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Fachbereich Gesundheit & Soziales an der Hochschule Fresenius. „Die Studierenden sammeln dabei wertvolle praktische Erfahrungen für Praktika und das spätere Berufsleben und bekommen für ihre Mitwirkung einen Credit-Point“, so Teufel-Dietrich. „Noch entscheidender ist aber vielleicht die emotionale Komponente: Es ist schon etwas Besonderes, bei diesem Festival dabei zu sein. Der Umgang mit Menschen mit Down-Syndrom ist für mich eine Bereicherung. Auf dem Festival ist ihre große Lebensfreude  sehr ansteckend und auch die Unmittelbarkeit, mit der sie Ihre Emotionen ausdrücken und ausleben finde ich beeindruckend.“ Der Workshop wird bereits in den Lehrveranstaltungen vorbereitet, beimFestival selbst wird dieser dann für drei Altersgruppen – 8-13, 14-21 und ab 22 Jahren – angeboten. Die Resonanz ist immer wieder groß, im Schnitt nehmen pro Gruppe zwischen 18 und 25 Down-Sportler teil. Zum Teil begleiten die Studierenden den Workshop mit einzelnen Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache, „nicht alle Menschen mit Down-Syndrom können verbal gut kommunizieren“, so Teufel-Dietrich. Zunächst führen die Studierenden mit den Teilnehmern Stimm- und Atemübungen durch und trainieren die Bewegungsabläufe. Im Anschluss studieren sie gemeinsam die Hymne des Festivals, „Unser Tag“, ein. Höhepunkt ist das gemeinschaftliche Singen der Hymne zur großen Siegerehrung. Stets gibt es prominente Unterstützung – in diesem Jahr durch Marc Marshall (Sohn von Tony Marshall). Die Studierenden tauchen in eine besondere Atmosphäre ein, die Musik trägt zu einer schnellen und unkomplizierten Kontaktaufnahme zu den Down-Sportlern bei. Unisono sprechen die Studierenden dann auch von „unglaublich schönen und spannenden Erfahrungen“. Teodora betont: „Ein toller Tag! Die Leute sind sehr lebensfreudig und offen.“ Kommilitonin Natalie ergänzt: „Dieser Tag und diese Momente waren mit das Beste, was man als Geschenk machen kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“ (ap)

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