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Einblicke in die Zukunft der Finanzwelt: Hamburger Studierende besuchen „Fintech Week“

Bei der Fintech Week in Hamburg kamen im Oktober erfolgreiche Start-ups und etablierte Bankhäuser zusammen, um über zukunftsweisende Trends, Konzepte und Lösungen in der Finanztechnologie und der Bankenbranche zu diskutieren. Anlass genug, dass Dozierende der Hochschule Fresenius mit Studierenden aus Bachelor- und Master-Studiengängen den innovativen Branchentreff besuchten. Nicht nur, um sich auf den aktuellsten Stand in der Praxis zu bringen, sondern auch um wichtige Kontakte für die berufliche Zukunft zu knüpfen.

So nahmen die Bachelor-Studierenden des Schwerpunktkurses „Finanzierung und Controlling des Internationalisierungsprozesses“ mit ihrer Dozentin Prof. Dr. Anke Turner am 13. Oktober am Career Day der Fintech Week teil. Im deutschsprachigen Raum gibt es ca. 400 Start-ups mit einem Fokus auf neue Finanztechnologien abseits der klassischen Anbieter. Allein rund 40 davon in Hamburg. Insofern entstehen in diesem Bereich derzeit zahlreiche Arbeitsplätze. Auf dem Programm des Career Day standen zahlreiche Fachvorträge. Die Hamburger Studierenden hörten sich zwei interessante Vorträge an: Juliana Schulz von Finanzcheck.de referierte über die Herausforderungen im Personalmanagement in einem stark wachsenden Start-up-Unternehmen. Katharina Heder vom Online-Magazin Pfefferminzia klärte über die Anforderungen und Kompetenzen eines Digital Leaders auf. Darüber hinaus konnten sich Studierenden bis 18:00 Uhr an den Unternehmensständen über aktuelle Stellenangebote und die Einstellungsvoraussetzungen informieren. „Insgesamt gab es zahlreiche Gelegenheiten, im hippen Startup-Ambiente des Betahauses in der Hamburger Schanze Networking zu betreiben“, so Prof. Turner.

Um 19:00 Uhr fanden sich dann auch die berufsbegleitend Studierenden des Schwerpunktkurses „Finanzierung und Controlling des Internationalisierungsprozesses“ sowie wie die Studierenden des Master-Studiengangs „Corporate Finance & Controlling“ der Hochschule Fresenius Hamburg auf der Fintech Week ein. Gemeinsam mit ihren Dozierenden Dr. Michael Meser, Dr. Philipp Reinbacher und Prof. Dr. Anke Turner besuchten sie den „hype-reality-check“ zum Thema Blockchain. Die Blockchain-Technologie kann man sich stark vereinfacht ausgedrückt als eine erweiterbare Liste von Daten vorstellen, die als Datenkette dezentral auf vielen verschiedenen Rechnern abgespeichert wird. Die erste bekannte Anwendung dieser Technologie war die digitale Währung „Bitcoin“. Das Blockchain-Verfahren wird momentan in Presse und Wirtschaft als mögliche disruptive Technologie stark diskutiert, da sie nicht nur bestehende Technologien im Bankensektor ersetzen, sondern auch andere Branchen wie Energie und Handel sowie staatliche Funktionen revolutionieren könnte. Nach Don Tapscott, einem Meinungsführer zu diesem Thema, repräsentiert die Blockchain-Technologie die zweite Generation des Internets – mit dem Potenzial, Geld, Wirtschaft, Regierung und Gesellschaft grundlegend zu transformieren. Die Hamburger Studierenden der Hochschule Fresenius nahmen an dem Vortrag und der anschließenden Diskussion teil. Es ging jedoch in erster Linie darum die Technologie Blockchain grundsätzlich zu verstehen sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen kennenzulernen. Dabei wurde versucht, den Hype vom Zukunftspotenzial zu unterscheiden. Das Fazit frei nach Bill Gates: Die Auswirkungen der Blockchain-Technologie werden kurzfristig wahrscheinlich überschätzt und langfristig unterschätzt. Beim anschließenden Get-together mit kühlen Getränken fand die Veranstaltung ihren Ausklang.

Die Hochschule Fresenius bedankt sich bei den Organisatoren der Fintech Week für die gelungenen Formate und bei den Dozierenden, dass sie diese interessante Exkursion ermöglicht haben.

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