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Düsseldorfer Studierende der Hochschule Fresenius untersuchen das Image der Düsseldorfer Altstadt

Düsseldorf (kj) – In der Altstadt geht es hoch her! Zwischen urigen Kneipen, Cafés, Restaurants und Altbierbrauereien, die die „längste Theke der Welt“ prägen, befinden sich auch die Kunstsammlung NRW und Museen wie der Kunstpalast und das Filmmuseum in der Düsseldorfer Altstadt. Dieser Vielfalt und dem Image des Stadtviertels gingen Studierende des Studiengangs Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.) einmal genauer auf den Grund. Im Rahmen des Forschungsprojekts im vierten Semester schufen die Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.) Studierenden in Kooperation mit dem Stadtmarketing Düsseldorf eine Grundlage für eine angehende Neupositionierung der Marke Düsseldorf und der Altstadt. Betreut wurde das Projekt durch Studiengangsleiter Dr. Michael Roslon. Die Studierenden ermittelten die Stärken und Schwächen, das Selbst- und Fremdbild der Altstadt und konnten somit in Kooperation mit dem Düsseldorfer Marketing einen wichtigen Grundstein für eine Neupositionierung der Stadt Düsseldorf setzen. Tamara Benner, Lea d’Avanzo, Kristina Schafstein, Pia Schimmel und Ann-Sophie Maltitz nahmen die Altstadt genauer unter die Lupe und erstellten dazu einen Fragebogen. Grundlage für die Fragen waren eine Befragung der Tourismusinformation und kleinere private Umfragen, was die Menschen in Düsseldorf gern unternehmen, welche Attraktionen gefragt sind und welche Attribute mit der Altstadt assoziiert werden. Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass die Altstadt als Mittelpunkt Düsseldorfs angesehen wird. Nicht nur abends sei diese attraktiv, auch die vielen Einkaufsmöglichkeiten würden als wichtig erachtet, zudem sei das Gastronomieangebot vielfältig. In Begleitung von Freunden gehen die meisten Befragten nach eigenen Angaben auch in die Altstadt, um neue Leute kennenzulernen. Diesen wichtigen Faktor solle nun auch das Düsseldorfer Marketing aufgreifen.   Grundsätzlich stellte die Gruppe große Unterschiede in der Beurteilung der Bolkerstraße und Ratinger Straße fest. Die Bolkerstraße stellt das Herz der „längsten Theke der Welt“ dar: Die rund 300 Meter lange Straße bietet Platz für mehr als 50 Restaurants, Kneipen, Clubs und Brauereien. Die Stimmung ist vor allem in den Abendstunden dementsprechend ausgelassen. Die Befragten nehmen mehr Touristen als Einheimische auf dieser Meile wahr und erachten sie als weniger edel und anspruchsvoll als die Ratinger Straße. Die Ratinger Straße spielt nicht nur geschichtlich eine große Rolle für die Stadt, sondern beherbergt ebenfalls einige Nachtclubs und Bars, die jedoch im Vergleich zu denen auf der Bolkerstraße mehr Düsseldorfer anziehen. Insgesamt wird die Ratinger Straße als uriger angesehen und bietet nach Meinung der Befragten vielfältigere Ausgehmöglichkeiten. Es sind zwei verschiedene Images, die sich hier auf das Gesamtbild der Düsseldorfer Altstadt auswirken und sie zu dem machen, was sie ist: Ein Teil Düsseldorfs, der die ältesten Straßen der Stadt vorweist, neben kulturell und geschichtlich interessanten Anlaufstellen auch etwas für einen ausgelassenen Abend mit Freunden bereithält und auf deren Straßen man auch neue Leute aus dem Ausland kennenlernen kann. Hier ist quasi für jedermann etwas dabei.

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