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News

Digitalisierung und Nachhaltigkeit – Prof. Dr. Thomas Osburg von der Hochschule Fresenius auf der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrats

München/Berlin (tho) – Digitalisierung ist mehr als nur ein Trend. Durch Forschung und Technologie ändern sich Geschäftsmodelle und die Gesellschaft schneller als jemals zuvor. Zu diesem Thema referierte Prof. Dr. Thomas Osburg von der Hochschule Fresenius am 29. Mai 2017 auf der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrats in Berlin vor fast 1.000 Teilnehmern und Sprechern, unter ihnen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Umweltministerin Barbara Hendricks und Entwicklungsminister Gerhard Müller.

“Wir hatten über 120 Vorschläge für die sechs einführenden Vorträge”, sagte  Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung, “der Ansatz von Prof. Osburg von der Hochschule Fresenius hat uns sofort begeistert, da er ein aktuelles Thema aufgreift und sinnvoll weiterentwickelt”.

Wir können davon ausgehen, dass alles was digitalisiert werden kann, auch digitalisiert wird. Wir wissen aber auch durch zahlreiche Studien (GfK, Edelman Trust), dass gerade durch zu viele Innovationen das Vertrauen der Menschen in Unternehmen und Institutionen zurückgeht. Wie also kann dieses Vertrauen (wieder) hergestellt werden?

Hierfür sieht Osburg zwei Ansätze, die auf seiner Forschungstätigkeit mit renommierten Partnern beruhen: Zum einen wird es eine völlig neue Form der unternehmerischen Verantwortung geben. Dabei geht es nicht nur um Datensicherheit, sondern auch um den Zusammenhalt der Gesellschaft, der u.a. durch digitale Spaltung („Digitale Eliten“ und „Analoge Analphabeten“) gefährdet wird und deren erste negative Auswirkungen wir schon heute sehen. Des Weiteren geht es aber auch um neue Geschäftsmodelle, bei denen digitale Produkte zu gesellschaftlichen Lösungen beitragen können, z.B. für Menschen mit eingeschränkten Fähigkeiten. All dies schafft letztendlich Vertrauen. “Ohne Vertrauen ist alles Nichts in der Digitalen Welt”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Timotheus Höttges, am 28.Mai 2017 in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

“Das Thema Nachhaltigkeit wird sicherlich noch immer sehr stark aus ökologischem Blickwinkel betrachtet. Der Vortrag hat uns heute gezeigt, dass die Soziale Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren eine ganz zentrale Rolle einnehmen wird”, sagte die Ratsvorsitzende Marlehn Thieme und bekräftigte
das Interesse der weiteren Zusammenarbeit.

“Auf einer Skala von eins bis zehn, wo sehen Sie da die Chancen der Digitalisierung für die Gesellschaft?”, fragte Bachmann am Ende des Vortrags. “Bei neun komma fünf, wenn wir die neue Verantwortung wahrnehmen und neue, gesellschaftlich akzeptierte Geschäftsmodelle entwickeln”, sagte Osburg in der Diskussion. “Das dachte ich mir”, bekräftigte Bachmann am Ende des Vortrags.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel setzt die nationale Nachhaltigkeitsstrategie fort und hat den RNE zum 1. November 2016 für weitere drei Jahre berufen.

Weitere Infos finden Sie unter folgenden Links:
www.nachhaltigkeitsrat.de | http://www.nachhaltigkeitsrat.de/jahreskonferenz/

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