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News

Die Wahrheit über das Lügen – Antrittsvorlesung am Hamburger Standort

Dr. Philipp Gerlach wurde zum Professor für Allgemeine- und Sozialpsychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg berufen. Unter dem Titel „Die Wahrheit über das Lügen“ hielt er am 3. September 2019 seine Antrittsvorlesung. Anschließend überreichten ihm Prof. Dr. Uta Lieberum, Prodekanin im Fachbereich Wirtschaft & Medien in Hamburg, und Prof. Dr. Rainer Türck, Dekan im Fachbereich Wirtschaft & Medien, seine Berufungsurkunde.

Lügen sind allgegenwärtig: Von Fake News, um manipulative Ansichten zu verbreiten, über den Abgasskandal bis hin zur Bielefeld-Verschwörung. Aber warum wird überhaupt gelogen? Wie kann Lügen gemessen werden? Lügen Männer oder Frauen häufiger? Dies sind Fragen, mit denen sich Dr. Philipp Gerlach in seiner Forschung beschäftigt und die er während seiner Antrittsvorlesung besprach.

„Ehrlichkeit ist ein wesentliches Element einer gut funktionierenden Gesellschaft“, sagte der frischgebackene Professor für Allgemeine- und Sozialpsychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg. Denn Ehrlichkeit schafft Vertrauen: in die Politik, die Medien und generell zu anderen Personen. Trotzdem werde natürlich gelogen. Durch eine Meta-Analyse von 129 Studien, in der Lügen mittels eines Würfelspiels aufgedeckt werden sollten, fand Prof. Gerlach gemeinsam mit Kollegen heraus: Ein zu beobachtendes Phänomen ist das sogenannte „Dehnen“ der Wahrheit. Demnach entfernen sich die meisten Lügner mit ihrer Falschaussage nicht allzu weit von der Wahrheit. Die Studien zeigten zudem, dass Männer im Vergleich zu Frauen häufiger lügen und auch jüngere Personen eher lügen als Ältere.

Lügen seien jedoch in zwei Formen zu unterscheiden: schwarze und weiße Lügen. Bei schwarzen Lügen handle es sich um eine Art persönlichen Profit, für den sich eine Person vorsätzlich dagegen entscheidet, die Wahrheit zu sagen. Hingegen können durch weiße Lügen beide Seiten profitieren, indem durch so zum Beispiel unangenehme Gespräche vermieden werden können. „Nehmen wir an, Sie hatten heute so einen richtig miesen Tag. Nun werden Sie von einer Kassiererin gefragt, wie es Ihnen geht. Die Antwort ‚ach, ganz gut‘ erspart Ihnen und der Kassiererin eine lästige Unterhaltung — auch wenn es sich dabei klar um eine Lüge handelt“, erklärte Prof. Gerlach.