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News

Die gesunde High Performance Kultur

Studierende aus München erfahren in einem interessanten Vortrag, wie eine erfolgreiche Hochleistungskultur entstehen kann.

Wie können wir langfristig effektiv und hocheffizient arbeiten, ohne dass dies zu gesundheitliche Folgen wie Burn-Out oder Depressionen führt? Dieser Frage ging im Mai ein spannender Gastvortrag mit Darius Kamadeva, Beziehungscoach und Unternehmer, in München nach. Unter der Fragestellung „High Performance Kultur – Segen oder sicherer Weg zum Burn-Out?“ präsentierte der Experte Probleme und Chancen einer Hochleistungskultur. Hierbei ging der Dozent zunächst auf aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt ein, wo das Thema Work-Life-Balance derzeit eine große Rolle spielt. Zusätzlich müssen sich Unternehmen auch mit den Erwartungen und Ansprüchen zukünftiger Mitarbeiter und Generationen beschäftigen. Für diese stehe nämlich weniger die Höhe des Gehalts, sondern eher Spaß und Sinn der Arbeit, sowie das Gefühl, etwas Positives in der Welt zu bewirken, im Vordergrund. Da diese Faktoren auch heute vielen Menschen in ihrem Arbeitsalltag fehlen, besteht bereits aktuell die Problematik, dass Arbeitnehmer mit ihren Aufgaben unglücklich oder überfordert sind, was sich auch in gesundheitlichen Schwierigkeiten ausdrücken kann.

Somit befinden wir uns laut Herr Kamadeva gerade an einem spannenden gesellschaftlichen Entwicklungspunkt: das Bewusstsein, dass Arbeitgeber sich stärker um ihre Angestellten als Individuum kümmern müssen, sowie die wirtschaftlichen und technologischen Mittel, dies auch umzusetzen, seien zwar vorhanden. Jedoch müsse nun auch tatsächlich eine Veränderung erfolgen. Diese werde aber häufig durch festgefahrene Strukturen unterbunden. So habe sich im Laufe der Zeit ein Wirtschaftssystem entwickelt, welches, da es stark auf Effektivität und Effizienz ausgerichtet ist, die Menschen unglücklich macht. Dieses System nun noch weiter zu verbessern, führe letztlich nur zu mehr Unzufriedenheit. Vielmehr, erklärte der Experte, müssten Unternehmen ihre internen Werte, Kulturen und Weltbilder hinterfragen. So lasse sich eine gesunde High Performance Kultur entwickeln, welche gegenüber den Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Welt verantwortlich handelt.

Im Anschluss präsentierte der Unternehmer verschiedene Faktoren, die für eine positive Hochleistungskultur gegeben sein müssen. Zunächst braucht es Klarheit darüber, was erreicht werden soll, sowohl für die Firma, als auch für den einzelnen Mitarbeiter. Zweitens muss ein nachhaltiges Management der inneren Energie stattfinden, ohne welche die Herausforderungen von Alltag und Job nicht gemeistert werden können. Die Notwendigkeit für Erfolg, ein weiterer Faktor, soll intrinsisch, beispielsweise durch Neugier an einem bestimmten Themenfeld erfolgen. Und letztlich muss ein Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sein Wirken einen positiven Einfluss hat. Um diese Faktoren umzusetzen müssen Führungspersonen mit gutem Beispiel vorangehen, um das Beste aus ihren Mitarbeitern herauszuholen und eine gesunde Hochleistungskultur zu schaffen.

Herr Kamadeva betont, dass nicht alle High Performance Kulturen positiv sind. So seien beispielsweise die Nationalsozialisten was die Vertreibung und Tötung jüdischer Mitbürger angeht hoch effizient, jedoch äußerst destruktiv gewesen. Bei einer Hochleistungskultur gehe es nicht unbedingt darum, dauerhaft überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzeugen. Es sei auch schon eine starke Performance, wenn ein Ziel im festgelegten Zeitraum bestmöglich umgesetzt wird. Vielmehr ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen alle Menschen die Möglichkeit haben, neue Ideen zu entwickeln, Kapazitäten zu erhöhen, und letztlich sich selbst, das Unternehmen in dem sie arbeiten und die Gesellschaft voranzubringen.