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„Der Köln Marathon – Kein Selbstläufer“ – Gastvortrag von Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon GmbH an der Hochschule Fresenius in Köln

Köln (ls) – Der Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, Markus Frisch hielt am 20. Juni 2017 einen Gastvortrag zur Konzeption, Organisation, und Vermarktung des Köln Marathons, eine der größten Sportveranstaltungen Nordrhein-Westfalens. Frisch selbst ist mit dem Marathon schon seit zehn Jahren verbunden. Anfänglich als Läufer, heute als „Macher“ der Großveranstaltung Köln-Marathon. Er verdeutlichte zunächst die Herausforderung, die die Organisation eines solchen Großevents mit sich bringe- lange bevor am 1. Oktober schließlich der Startschuss für die vielen Tausend Läufer ertönt. Allen voran betonte Frisch den bürokratischen Aufwand, die Innenstadt Kölns sperren zu lassen. Dazu benötige es der Mitarbeit und engen Kooperation mit Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, Bürgermeisterin und nicht zuletzt mit der Hohen Domkirche, denn der Zieleinlauf ist sonntags am Kölner Dom. Bei einem Etat von etwa zwei Millionen Euro sei das Sicherheitskonzept am kostspieligsten. Das Thema Sicherheit weckte auch bei den anwesenden Studierenden viel Aufmerksamkeit. Nach der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg sei das Thema immer bedeutsamer geworden. Die aktuell spürbare terroristische Bedrohung in Europa verstärke die Notwendigkeit eines bis ins Detail geplanten Konzepts, das im Notfall greife. Frisch betonte daher die Verantwortung der knapp 2000 Helfer, von denen etwa die Hälfte allein für die Sicherung der Strecke zuständig sei. Insgesamt sei der Laufsport zu einem hartumkämpften Markt geworden. Immer mehr Städte lockten mit Marathonveranstaltungen, was auch den Kampf um Sponsoren und Teilnehmer verstärke. Die intensive Kommunikation mit den Partnern sei dementsprechend von hoher Bedeutung. Frisch erklärte den Studierenden die Hintergründe, warum ein Unternehmen wie die Kölsch-Brauerei Reissdorf, aber auch der Weltkonzern BMW auf das Sponsoring beim Laufsport setzt und nannte u. a. Standort- aber auch Branchenvorteile, die daraus resultierten. Frisch machte zudem auch auf die Schwierigkeit aufmerksam, die öffentliche Wahrnehmung der Großveranstaltung nicht während des Jahres zu verlieren. Als Vorbereitung für den 1. Oktober 2017 gebe es daher u. a. tägliche Neuigkeiten in den Sozialen Netzwerken, Journalistengespräche, Gewinnspiele und Messeauftritte. Auch Marketingmaßnahmen am Stichtag selbst wurden genannt: Besonders positive Resonanz erhalte der Livestream, den etwa 80.000 Zuschauer nutzen. Für die Zukunft sieht Frisch noch einige Herausforderungen auf die Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH zukommen, insbesondere in Bezug auf die Erhöhung der Sicherheitsstandards. Dennoch bleibt er optimistisch, dass auch in den kommenden Jahren viele glückliche Läufer nach einem tollen Tag den Weg ins Ziel am Kölner Dom finden werden.  Die Hochschule Fresenius bedankt sich bei Markus Frisch und Initiator Christian Müller für den spannenden Gastbeitrag.

Tags: Business School,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort Köln,Startseite,allgemeine News