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News

Das Bundesverwaltungsamt – Vorreiter der Digitalisierung Deutschlands?

Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Digitalisierung“ referierte Silvia Bechtold, Vizepräsidentin des Bundesverwaltungsamtes (BVA), am 26. April an der Hochschule Fresenius in Köln. Dr. Hüseyin Özdemir, Studiendekan Human Resources Management (M.A.), organisierte den Gastvortrag für Studierende aller Fachbereiche, um Einblicke in eine der wichtigsten Bundesoberbehörde Deutschlands zu bekommen.

Bundesverwaltungsamt – das klingt zunächst nach klassischer Verwaltungsarbeit und analogen Prozessen. Ähnliches dachten sicherlich auch einige Studierende über das BVA vor dem Gastvortrag von Silvia Bechtold. Dass die Behörde jedoch das Ziel verfolgt, als Vorreiter in Sachen Innovation und digitaler Transformation zu agieren, überraschte die Teilnehmer. Auch dass die Institution mit einer Frauenquote von 64,5 Prozent anderen Unternehmen um Längen voraus ist, wandelte das Bild der Zuhörer vom BVA. Die Bundesoberbehörde differenziert sich somit von konkurrierenden Großunternehmen und stellt einen attraktiven Arbeitgeber für Studierende dar.

Frau Bechtold wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass Deutschland in der Digitalisierung großen Nachholbedarf habe. Möchte man daher als Bundesinstitution Vorreiter sein, muss der Wille zur Veränderung in allen Bereichen deutlich gemacht und auch von der Leitung gelebt werden. Wie geht man jedoch damit um, Arbeitnehmer auf die Automatisierung von Prozessen vorzubereiten? Laut Referentin sei die Technologie hinter den Prozessen der einfache Arbeitsbereich. Schwierig sei es im Vergleich dazu, die Menschen mit ihren möglichen Ängsten und Bedenken mitzunehmen. Hier sei die Expertise von Wirtschaftspsychologen gefragt, die sowohl Psychologie als auch Digitalisierung zu ihrem Fachgebiet zählen.

Grundlegende Aspekte des zukunftsorientierten Arbeitens seien Kommunikation, soziale Vernetzung, Zusammenarbeit, Diversität, Kompetenz und Arbeitsorganisation. Bei der Führung von Menschen komme es dabei auf eine wichtige Kernkompetenz an: der Fähigkeit, Zuhören zu können. Silvia Bechtold verdeutlichte: „Man muss den Rahmen halten, damit sich etwas bewegen kann.“ Auch sich selbst reduzieren zu können und Mitarbeitern den Raum zu geben, Ideen einzubringen und zu diskutieren, sei wichtig – wie Machiavelli einst erklärte: „Wer will, dass ihm die anderen sagen, was sie wissen, der muss ihnen sagen, was er selbst weiß. Das beste Mittel, Informationen zu erhalten, ist, Informationen zu geben.“

Zum Abschluss des Gastvortrages wurde ersichtlich, dass der digitale Wandel Deutschlands komplexe Veränderungen in Unternehmen jeglicher Art fordert. Dabei sollte jedoch vor allem die Menschlichkeit im Vordergrund stehen, die die größte Ressource sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft ist.