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Chemie und Entrepreneurship verbinden

Drei Studierende aus dem Bachelorstudiengang Wirtschaftschemie (B.Sc.) besuchten im Rahmen der Konferenz Q-Summit spannende Workshops zum Thema „Entrepreneurship und chemische Industrie“.

Auf Anregung von Prof. Dr. Stephan Haubold, Studiengangsleiter und Initiator des Studierendenprojekts „Idee sucht Gründer“ hatten die Viertsemester an dem Workshop teilgenommen.
Anhand der vorab eingereichten Lebensläufe wurden die Studierenden in Gruppen mit Teilnehmern von anderen Hochschulen und Studiengängen eingeteilt. Jede der interdisziplinären Arbeitsgruppe bekam daraufhin eine Aufgabe zugeteilt, die gemeinsam mit einem Experten aus der Praxis bearbeitet werden musste. Der Schwerpunkt: Digitalisierung in der chemischen Industrie. Eine der Aufgaben beschäftigte sich beispielsweise damit, den Online-Kaufprozess von Chemikalien für kleine chemische Unternehmen und Institute zu erleichtern. Durch die große Anzahl von Shops ist dieser häufig mit einer großen Unübersichtlichkeit, wenig Transparenz sowie einem vermehrten Aufwand für Unternehmen verbunden, insbesondere wenn diese kleine Mengen einer bestimmten Substanz bestellen wollen. Der Lösungsansatz der Arbeitsgruppe: Eine umfassendere Plattform mit einem größeren Angebot würde dabei helfen, dass Problem zu beheben, obwohl auch bei diesem Ansatz einige offene Fragen und Herausforderungen geklärt werden müssten.

Die unterschiedlichen Business-Modelle wurden am Ende des vierstündigen Workshops von einer dreiköpfigen Experten-Jury bewertet. „Die Schnittstelle zwischen Chemie und Ökonomie spielt in unserem Studium eine wichtige Rolle“, so die Meinung von Ole, einem der Teilnehmer der Hochschule Fresenius. „Deshalb war es für uns eine gute Übung, gemeinsam mit dem Experten an einem realen Problem aus der Praxis zu arbeiten.“

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