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BWL-Studierende der Hochschule Fresenius Düsseldorf zu Gast bei Hanning & Kahl

Düsseldorf (fr) – Wie gestaltet sich Innovationsmanagement in einem mittelständischen Betrieb? Was ist das betriebliche Vorschlagswesen und wie funktioniert es? Um diese Fragen ging es bei der Exkursion zu Hanning & Kahl GmbH & Co. KG. Gemeinsam mit ihrem Studiendekan Prof. Dr. Ralf Neuhaus und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Franka Niepmann besuchten die Studierenden der Hochschule Fresenius Düsseldorf des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre (B.A.) das Unternehmen. Der mittelständische Betrieb präsentiert sich sowohl mit einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur als auch mit innovativen Strategien in den Bereichen Industriesysteme, Leit- und Sicherungstechnik, Bremsen und Dienstleistungen. Das Motto derHanning & Kahl GmbH & Co. KG: „Jeder Tag, an dem man sich nicht um Verbesserungen kümmert, ist ein verschwendeter Tag“. Doch wie lässt sich dieses abstrakte Leitbild in die Kultur eines mittelständischen Unternehmens integrieren? Um diese Frage zu beantworten, empfing Bodo Haverig, BVW- und KAIZEN-Manager bei Hanning & Kahl, die Düsseldorfer Studierenden am 21. November im Unternehmenssitz in Oerlinghausen. Der Tag startete mit einem Vortrag über das Innovationsmanagement des Unternehmens. Der mittelständische Betrieb ist mit seinen 380 Mitarbeitern bekannt für ein sehr ausgeprägtes Vorschlagswesen und wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für sein Innovationsmanagement ausgezeichnet. Verbesserungsvorschläge werden je nach Umfang über direktem Wege weitergeleitet und können somit schnell Wirkung erzielen. Zudem werden Ideen und Verbesserungen der Mitarbeiter nach Grad der Innovation honoriert. Allein im Jahre 2009 erhielt das Unternehmen 1.755 ausgereifte Verbesserungsvorschläge von den Beschäftigten. Der Unternehmensvortrag in dem Aspekte zum Aufbau, zur Integration und zum erfolgreichen Führen in punkto Innovationsmanagement aufgegriffen wurden, stieß bei den Studierenden auf großes Interesse. Im Anschluss an die Präsentation nahmen die Studierenden an einer Werksführung teil und wendeten ihr theoretisch erlerntes Wissen direkt in der Praxis an: Die Aufgabe war es, das Vorschlagswesen und das Lean Management (ein Ansatz der Prozessoptimierung) in der betrieblichen Praxis zu beobachten. Die gewonnenen Erkenntnisse und möglichen Potenziale wurden abschließend in einer Feedback-Runde besprochen, womit der Besuch bei Hanning & Kahl endete.


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