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„Betriebswirtschaftslehre für Chemiker“: Jungchemiker bilden sich in Idstein weiter

Viele Jungchemiker sind nach dem Berufseinstieg mit ökonomischen Aufgaben konfrontiert: Welchen Wert hat ein Forschungsprojekt? Wie berechnet man den Preis einer Tonne Klebstoff und warum sind manche Verluste gewinnbringend? Bereits zum zweiten Mal nutzten Doktoranden der Chemie sowie junge Berufseinsteiger in der chemischen Industrie das Weiterbildungsprogramm der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) unter Leitung unseres Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Studiendekan der Wirtschaftschemie, um sich in zwei intensiven Weiterbildungstagen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre anzueignen. Einmal jährlich bietet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für Jungchemiker vor oder kurz nach dem Berufseinstieg den Kurs „Betriebswirtschaft für Chemiker“ an. Denn die klassische Chemiker-Ausbildung gibt dem Nachwuchs meist nicht ausreichend Antworten auf die oben gestellten Fragen. Teilnehmer aus ganz Deutschland haben sich in zwei Tagen in Idstein weitergebildet und mit dem Angebot zufrieden gezeigt: „In den zwei intensiven Kurstagen habe ich einen sehr guten Einblick in die Grundlagen der BWL bekommen. Besonders lehrreich fand ich die Übungen und kleinen Fallbeispiele, die wir diskutiert haben“, so Nadja Stucke, Doktorandin an der Universität Kiel, und weiter „Ich empfehle den Kurs auf jeden Fall allen (Jung-)Chemikern, die in ihrem weiteren beruflichen Werdegang in die Industrie/Wirtschaft gehen möchten.“ „Dieser Fortbildungskurs ergänzt unser Portfolio der Wirtschaftschemie, die wir sowohl als Bachelor- als auch als Master-Studiengang anbieten“, so der Kursleiter Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, der seit 2015 im Vorstand der Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW) der GDCh tätig ist.

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