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Berufsfelder in der Klinischen Psychologie

Düsseldorf. Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder – zwei Referentinnen stellen ihren Weg vor und geben hilfreiche Tipps. Die Ringvorlesung beschäftigte sich mit der Frage, welche Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufsbilder im Bereich der Klinischen Psychologie sich jenseits der psychologischen Psychotherapie für Absolventinnen und Absolventen derStudiengänge Psychologie (B.Sc.) undWirtschaftspsychologie (B.Sc.) eröffnen. Zwei Referentinnen, die ihren Bachelor in Angewandter Psychologie (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius absolviert haben, stellten daher sich selbst, ihre beruflichen Werdegänge und Tätigkeiten vor: Die psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung Carla Pütz (Psychologin, M.Sc.) referierte über den Aufbau der Psychotherapeutenausbildung und die damit einhergehenden Zulassungsvoraussetzungen sowie den Prozess vom Bachelorstudium bis hin zum Beginn der Ausbildung. Mit dem an der Hochschule Fresenius erworbenen Bachelor konnte sie ihren Master mit den Schwerpunkten in Klinischer Psychologie und Neuropsychologie an der staatlichen Universität Bielefeld erfolgreich abschließen. Ihre Geschichte gab den Studierenden die Zuversicht und den Mut, dass es möglich ist, auch an einer staatlichen Universität einen Masterstudienplatz zu erhalten und im Anschluss an diesen, eine Ausbildung zum Psychotherapeuten zu absolvieren. Ob dieser Weg der richtige für die Studierenden ist, würden sie durch Praktika und Infoabende der Ausbildungsinstitute am besten herausfinden. Kerstin de Jong, angehende Masterabsolventin der Rechtspsychologie, gab eine Einführung in die Rechtspsychologie und in die Vielfalt der rechtspsychologischen Arbeitsfelder. Sie zeigte den Studierenden anschauliche Beispiele und Statistiken auf und führte mit ihnen einige Gedankenexperimente durch. Welcher Eindruck wird häufig durch Berichterstattung in den Medien erweckt und wie sehen die wahrhaftigen, statistischen Zahlen aus? Die Studierenden sollten Einschätzungen abgeben und wurden mehrfach überrascht, was Studien ergaben: Beispielsweise hält sich wider Erwarten der Studierenden der Anteil von Pädophilie bei Frauen und Männern die Waage. Kerstin de Jongs Begeisterung und Faszination für diesen Fachbereich steckte die Studierenden an, woraufhin auch viele Nachfragen kamen. Kerstin de Jong empfiehlt den Studierenden ebenfalls, so viele Praktika und Praxiserfahrungen wie möglich zu sammeln, denn nur so fände man heraus, welches Berufsfeld interessant ist oder in diesem Fall eher belastet. „Wir haben uns sehr gut abgeholt gefühlt, weil beide Referentinnen einmal genau in der gleichen Situation waren, wie wir jetzt. Sie haben auch an der Hochschule Fresenius studiert und einen spannenden Weg hinter sich. Die Veranstaltung hat mir Orientierung gegeben und Bereiche aufgezeigt, die ich so noch nicht in Betracht gezogen habe“, resümierte die Studierende Anna Neelen. (kj)

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