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News

Antrittsvorlesungen in München

Insgesamt fünf neue Professorinnen und Professoren konnte der Standort am 16. November, in Anwesenheit des Präsidenten Prof. Dr. Tobias Engelsleben, offiziell ernennen. Mit spannenden Antrittsvorlesungen haben die Kandidatinnen und Kandidaten die letzte Hürde ihres Berufungsverfahrens genommen.

Als erstes startete Prof. Dr. Harald Watzek, welcher den zahlreichen Gästen die Frage stellte: „Was hat Marketing eigentlich mit Finanzen zu tun?“ In seiner Präsentation stellte er verschiedene Unternehmensstrategien anhand etablierter Medienunternehmen wie der Süddeutschen Zeitung, aber auch anhand neuen Marktplayer wie Twitter vor. Dabei kam er zu der Erkenntnis, dass sich eine neue Art von Strategie im Medienbereich entwickelt hat. Neben der klassischen Preis- oder Qualitätsführerschaft, gibt es nun auch die vom ihm betitelte „Speed“-Führerschaft: Marktführer werden diejenigen sein, die am schnellsten agieren und produzieren. Das Beispiel zeigt es auf: Twitter verbreitet Nachrichten in Echtzeit, während Tageszeitungen in der Regel einen Tag benötigen.

Prof. Dr. Julia Kirn führte das Publikum in die Welt der Influencer und der Plattform YouTube, deren Wirkungskreis und Zielgruppen ein. Neben den erläuterten notwendigen Komponenten für eine erfolgreiche Influencer-Karriere, beleuchtete sie vor allem die Entwicklung und Möglichkeiten von YouTubern im Bereich der klassischen Musik – eine Musikrichtung die zunächst nicht mit der Zielgruppe in Verbindung gebracht wird. Doch auch hier gibt es großes Nutzenpotential. Prof. Dr. Julia Kirn begleitet ein erfolgreiches Pilotprojekt zur Vermarktung eines klassischen Konzerts durch einen bekannten YouTuber.

Die Welt der Psychologie eröffnete Prof. Dr. Lena Sabaß als Dritte im Bunde. Ihr Vortrag mit dem interessanten Titel „Ich mag keine blonden Therapeuten“ widmete sich der Beziehung und den Problemen zwischen Therapeuten und ihren Klienten und welche Auswirkungen dies auf den Verlauf einer Therapie haben kann. Die Kandidatin beleuchtete hierbei verschiedenen Aspekte und präsentierte auch Lösungsansätze. Durch die Erläuterungen wird es deutlich: Einen ehrblichen Einfluss auf den Therapieerfolg kann, neben den eingesetzten Techniken, die zwischenmenschliche Beziehung haben.

Prof. Dr. Johannes Bruhn beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der Frage, ob Roboter moralfähig sind. Zunächst spezifizierte er das Konzept „moralfähig zu sein“. Er präsentierte den Stand der Forschung und den Einsatz in der Praxis von autonomen Maschinen und wagte auch einen Blick in die Zukunft der Robotik. In seinen Schilderungen wurde deutlich, was derzeit schon möglich ist, was möglich werden kann und was seiner Meinung nach nicht umsetzbar sein wird, hinsichtlich der moralischen Einstellungen von Robotern. Das Fazit lautet: Es bleibt spannend.

Zum Abschluss durfte das Publikum Prof. Dr. Thomas Fenzl begrüßen, welcher aktuell im Bereich des sogenannten „Nudging“ forscht. Unter einem Nudge wird eine Methode verstanden, die das individuelle Verhalten von Menschen beeinflusst, ohne dabei die Handlungsalternativen zu verändern. Ein bekanntes Beispiel ist die Kantinensituation. Werden gesundes Essen und Getränke in den Wahrnehmungsmittelpunkt gerückt und die ungesunden Alternativen eher abseits präsentiert, entscheiden sich die Menschen dann auch eher für die gesunde Alternative. Es können zahlreiche solcher Beispiele in unserem Alltag gefunden werden. Verschiedene Szenarien hierzu setzt Prof. Dr. Fenzl auch mit seinen Studierenden und in Masterarbeiten um.

Wir gratulieren allen Professorinnen und Professoren zu ihrer Ernennung.