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News

Antrittsvorlesung: Quo Vadis Kinder- und Jugendhilfe?

Dr. Frank Gusinde wurde zum Professor für Soziale Arbeit im Fachbereich Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius berufen. Am 19. März 2019 erhielt er im Rahmen einer öffentlichen Antrittsvorlesung am Kölner Campus von Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben seine Berufungsurkunde.

Unter dem Titel „Quo Vadis Kinder- und Jugendhilfe?“ sprach Prof. Gusinde über aktuelle Herausforderungen in diesem Arbeitsfeld und wagte zudem einen Ausblick in die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe.

Bei der Analyse des Status-quo ging Prof. Gusinde zunächst auf die zunehmende Abkehr eines fehlenden Verständnisses für die Adressaten ein: Es müsse daher in der Sozialen Arbeit und somit in der Kinder- und Jugendhilfe wieder zu einem differenzierten Verständnis der Sichtweise auf die Akteure kommen.

„Wir können gegenwärtig auf verschiedenen Ebenen – besonders im Feld der Kinder- und Jugendhilfe – eine Deprofessionalisierung feststellen“, so Prof. Gusinde. Diese Entwicklungen lassen sich am Grad einer zunehmenden Ökonomisierung und Neoliberalisierung in der Sozialen Arbeit ablesen: Output- statt outcoumeorientierte Arbeit sei u. a. eine Folge dieser Entwicklung und führe zunehmend dazu, dass weniger gut ausgebildete Fachkräfte in bisher etablierten Felder der Sozialen Arbeit tätig seien. Zum anderen würden zunehmend Arbeitshilfen in der Sozialen Arbeit verwendet, die Fälle, Menschen und Schicksale standardisieren. „Die Gefahr beim Einsatz solcher Instrumente besteht, dass die notwendige Sensibilität für den Einzelnen zugunsten einer vermeintlichen Objektivierung geopfert wird“, warnte der Referent.

Prof. Gusinde bei seinem Vortrag

Ausblick: Mehr Partizipation

Wie soll sich die Soziale Arbeit zukünftig positionieren? Es brauche mehr Demokratie und die Stärkung der Adressaten durch Konzepte der Partizipation, sowohl auf informeller als auch formeller Ebene, sagte Prof. Gusinde und führte weiter aus: „Eine Kultur der Beteiligung muss dabei nicht nur auf Ebene der Leitung, der Fachkräfte und der Adressaten stattfinden, sondern wir brauchen in bestimmten Bereichen Mentoren und Mediatoren, die in der Lage sind, die unterschiedlichen Kommunikationen von Struktur und Subjekt in Aufgaben und Ziele zu übersetzt. Dabei müssen Machtstrukturen aufgedeckt und im besten Falle egalisiert werden, mit dem Ziel dann echte partizipative Hilfskonzepte zu erstellen.“