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News

Always online? Mediatisierung und Digitalisierung in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Chancen und Herausforderungen aus Sicht der Sozialen Arbeit

Dr. Gabi Wolfsgruber und Prof. Dr. Frank Gusinde referieren im Rahmen der Ringvorlesung „Digital statt Moral?“ an der Hochschule Fresenius den aktuellen Stand der Jugendforschung im Hinblick auf die Mediatisierungsprozesse.

In ihrem Vortrag beleuchten sie, ob jugendliche Lebenswelten vornehmlich online stattfinden. Diese häufige geäußerte Unterstellung ist laut eigener Studien der Referenten unbegründet, so finden viele Freizeitaktivitäten außerhalb medialer Umwelten statt bzw. Online- und Offlinewelten werden von Heranwachsenden nicht mehr getrennt.

Zudem zeigt die neuere Kindheits- und Jugendforschung, dass sich die Kindheitsphase zugunsten der Jugendphase verkürzt hat. Kindheit endet heute mit dem Erwerb des ersten Smartphones, welches mit dem Ende des Kinderspielens zusammenfällt.

Einen herausgehobenen Stellenwert unter den Medien besitzt für Jugendliche das Smartphone, da dieses den flexiblen und mobilen Zugriff auf die mediale Sphäre erlaubt. Allerdings darf dabei nicht übersehen werden, dass es bestimmte Gruppen von jungen Menschen gibt, denen es an einer hinreichenden Medienkompetenz mangelt.

Nicht Verbote, sondern das Bewusstmachen des eigenen Umgangs mit den Mobile Devices ist die pädagogische Antwort, um Kinder und Jugendlichen mit der „Entwicklungsaufgabe“ Mediatisierung und Digitalisierung vorzubereiten.

Jugendlich zu sein, und damit resümieren Wolfsgruber und Gusinde, stellt heutzutage wesentlich komplexere Herausforderungen an Jugendliche, als dies noch vor wenigen Generationen der Fall war. Die Geschwindigkeit der sozialen Transformationsprozesse, die durch die Mediatisierung maßgeblich beschleunigt wird, stellt dabei eine relevante Größe dieser Herausforderung dar.

Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einer lebhaften Diskussion über die Verantwortlichkeit bei der Medienkompetenzvermittlung. Einerseits wurde von den Studierenden eingebracht, dass insbesondere die Schule diesen Auftrag gerecht übernehmen und Medien systematisch im pädagogischen Kontext integrieren müsse. Frank Gusinde stimmte dem einerseits zu, warnt jedoch explizit davor, dass im Umkehrschluss alleine der Einsatz von Medien als Erfolgsgarant für eine gelungene schulische Ausbildung betrachtet werden dürfe – gute, engagierte Lehrer bzw. Pädagogen erreichen noch immer mehr als der wahllose Einsatz moderner Technik, so Gusinde.