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Aktionstag Stottern in Hamburg

Neben Praxisanleitern und Therapeuten nahmen Erzieher, Eltern, Studierende und andere Interessierte an der kostenlosen Veranstaltung teil. Nach einer Begrüßung durch die Studiengangleiterin für Logopädie, Julia Hansen, folgte die Filmpremiere eines Studentenprojektes, in dessen Rahmen betroffene Stotterer interviewt worden waren. Den Studierenden gelang es damit, einen Einblick in die Gedanken- und Lebenswelt von Stotterern zu geben. Im Anschluss folgte eine Lesung des Autors Gerd Riese, der ebenfalls Betroffener ist, aus seinem Buch „Mein Weg. Biografische Gespräche mit stotternden Menschen“. Eine der vorgestellten Biografien handelt von Sven, 26 Jahre alt, der nach Gerd Riese ein gutes Beispiel dafür sei, dass „aus Stotterern selbstbewusste Menschen werden können, die Mitten im Leben stehen.“ Nach einer Kaffeepause mit kleiner Stärkung und der Möglichkeit zum Austausch fand im Anschluss ein an Praxisanleiter und Therapeuten gerichteter Workshop mit Prof. Dr. Anke Kohmäscher statt, die über neue Entwicklungen in der Stotterdiagnostik und -therapie  referierte und Handlungsempfehlungen für die Praxis gab. Im parallel dazu laufenden Workshop gaben Elisabeth Bahlmann vom Vorstand „Stottern und Selbsthilfe Nord e.V.“ und Julia Hansen Einblicke in das kindliche Stottern. Durch eine praktische Übung, konnten die Teilnehmer die Gefühle von stotternden Kindern besser nachempfinden. Prof. Dr. Anke Kohmäscher und Julia Hansen waren sich einig: „Wenn Eltern besorgt sind, empfehlen wir auf jeden Fall eine Therapie. Und wenn es in Richtung Stottern geht, sollte nach Möglichkeit frühzeitig damit angefangen werden“.

Tags: Fachbereich Gesundheit & Soziales,Standort Hamburg,Startseite,allgemeine News