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„ADHS in der Lebensspanne: Welche Rolle spielt das Jugend- und junge Erwachsenenalter?“ – Fachvortrag von Prof. Dr. Sören Schmidt

Prof. Dr. Sören Schmidt, Studiendekan für (Angewandte) Psychologie an der Hochschule Fresenius Hamburg, reiste Ende Oktober 2016 auf Einladung der Juvemus-Selbsthilfegruppen zu einem Fachvortrag nach Bonn. Anlässlich der zehnjährigen Jubiläumsveranstaltung der Bonner Selbsthilfegruppen für Betroffene einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – der Vereinigung von Kindern und Erwachsenen mit Teilleistungsschwächen e.V. Juvemus –  besuchte Prof. Dr. Sören Schmidt die ehemalige Bundeshauptstadt. Was braucht es, damit der Schritt ins Erwachsenenalter bei ADHS-Betroffenen ein Schritt nach vorne ist und nicht ins Leere führt? Diese Frage stand im Fokus der Veranstaltung, die in den Räumen der HEBO-Privatschule ausgetragenen wurde.
 
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der 1. Vorsitzenden des Vereins, Ute Kögler, und der Leiterin der Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit ADHS, Kirsten Otto, eröffnet. Beide würdigten die bisher geleistete Arbeit, hoben das Engagement der Selbsthilfegruppen hervor und verdeutlichten, wie wichtig der Austausch untereinander für Betroffene und ihre Angehörigen ist. Darauf folgte der Fachvortrag von Prof. Dr. Sören Schmidt mit dem Titel „ADHS in der Lebensspanne: Welche Rolle spielt das Jugend- und junge Erwachsenenalter?“.

Der Studiendekan des Bachelor-Studiengangs Angewandte Psychologie (B.Sc.) sowie des Master-Studiengangs Psychologie (M. Sc.) an der Hochschule Fresenius Hamburg legte den besonderen Fokus auf Altersübergänge. Dabei könne das Jugend- und junge Erwachsenenalter als eine besonders sensible Phase angesehen werden, die sowohl für betroffene Familien als auch für therapeutische Fachkräfte eine gleichermaßen hohe Herausforderung darstelle, so Schmidt zusammenfassend. Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten die anwesenden Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsfeldern mit den interessierten Teilnehmern sowie den persönlich Betroffenen. Alle Fragen rund um das Thema ADHS wurden beantwortet von: Volker Klein, stellvertretender Direktor der HEBO-Privatschule in Bonn, Dr. Christian Konkol und Dr. Eva Tschersich, beide aus der Spezialambulanz Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter am Klinikum für Neurologie und Psychiatrie der Uniklinik Köln, Ute Kögler, 1. Vorsitzende von Juvemus e.V. und ADHS-Coach, sowie Prof. Dr. Sören Schmidt, Studiendekan der Hochschule Fresenius Hamburg.

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