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80 Stipendiaten

80 Studierende haben bei einem Festakt in der Idsteiner Stadthalle die Urkunde zu ihrem Deutschlandstipendium erhalten. Wie bereits im vergangenen Jahr dürfen sich auch in diesem Jahr vor allem die Studentinnen freuen: Ihr Anteil ist mit 64 erneut sehr hoch, deutschlandweit liegt die Quote bei 50:50. Geografisch betrachtet, liegen die hessischen Standorte der Hochschule vorne. Über die Hälfte der Stipendien gehen nach Idstein und Frankfurt am Main, gefolgt von der Region Köln-Düsseldorf. Dr. Matthias Afting, Geschäftsführer der Hochschule Fresenius und Vorsitzender der Stipendienkommission, lobte neben dem Engagement und den guten Leistungen der Stipendiaten auch den Einsatz der 40 privaten Förderer. „Sie investieren in die Zukunft hoffnungsvoller Talente, aber auch in die eigene. Die deutsche Wirtschaft profitiert später am meisten von den bestens ausgebildeten und auf die berufliche Praxis vorbereiteten Fach- und Führungskräfte.“ Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben freut sich über die wachsende Zahl der privaten Förderer. Dieses Mal haben sich im Vergleich zum Vorjahr rund 18 Prozent mehr Förderer entschlossen, Studierende der Hochschule Fresenius zu unterstützen. Dies sei beispielgebend, so Prof. Engelsleben: „Grundsätzlich sind mir in Deutschland Unternehmen und Organisationen im Bereich der privat finanzierten Bildung noch zu zurückhaltend. Dabei könnten viele junge Menschen ohne die Unterstützung gar nicht studieren. In anderen Fällen sorgt das Stipendium dafür, dass sich ein Talent erst voll entfalten kann.“ Das bestätigt Ann-Katrin Mahling, Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftschemie an der Hochschule Fresenius: „Ich kann mich aufgrund der finanziellen Unterstützung perfekt auf mein Studium konzentrieren. Meine Motivation, gute Leistungen zu bringen, ist durch die Förderung noch einmal gestiegen.“ Für sie ist es besonders wichtig, dass ihr das Stipendium wertvolle Kontakte in die Branche beschert hat und sie bei ihrem Förderer im Rahmen eines freiwilligen Praktikums wichtige Einblicke in die berufliche Praxis bekommen hat. Victoria Zilles, die schon ihren Bachelor in  Angewandter Chemie in Idstein gemacht hat und aktuell den Master Bio- and Pharmaceutical Analysis studiert, ist besonders dankbar dafür, dass sie aufgrund des Deutschlandstipendiums fünf Monate im englischen Oxford verbringen konnte. „Diese Zeit war so wichtig für mich. Ich habe mich nicht nur beruflich, sondern gerade auch persönlich enorm weiterentwickelt. Der kulturelle Austausch mit den Briten, aber auch mit Vertretern anderer Nationen in unserem Team war einfach nur großartig. Nicht zuletzt lernt man direkt vor Ort  natürlich am besten Englisch. Ich fühle mich fit für die Arbeit in einem internationalen Umfeld.“ Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren traditionell Stipendiaten aus allen Fachbereichen Themen, die mit dem Stipendium oder ihrem Studium zu tun haben. Nach Victoria Zilles, die für den Fachbereich Chemie & Biologie über die Vorteile des Deutschlandstipendiums referierte, entführte der Ägypter Hazem Ali vom Fachbereich Design das Auditorium in die Welt der Mode und zeigte, was sich durch „Upcycling“ aus abgetragenen Kleidern und Stoffresten, die bei der Produktion entstehen, Neuartiges schaffen lässt. „Sustainability of Fashion“ ist das Schlagwort, der Vortrag zeigte aber auch die ganze Bandbreite an Kreativität und Ideenreichtum, mit der am Fachbereich Design gearbeitet wird. Lara Seeling, die im ersten Semester Physiotherapie in Hamburg studiert, stellte die Frage, was „Gesundheit & Soziales“ eigentlich bedeutet. Sie kam zu dem Ergebnis, das sich beides bedingt und körperliches Wohlbefinden die Basis für soziale Teilhabe darstellt. Julia Schumann und Marc Mayrhörmann waren aus Köln angereist und stellten die Perspektiven des Studiengangs 3D-Design & Management vor. Sie hoben in ihrem Doppelvortrag hervor, dass Studieren nicht nur Lernen, sondern eigenes aktives Mitgestalten bedeutet. Der Studiengang gibt beiden, die sich zuvor schon auf anderem Gebiet versucht hatten, die Möglichkeit der kreativen Selbstentfaltung, ohne dabei die ökonomische Realität aus den Augen zu verlieren. Die Hochschule Fresenius nimmt bereits seit dem Start im Jahr 2011 am Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil und zeichnet jährlich außergewöhnliche junge Menschen für besondere Leistungen aus. Gerade mit der Unterstützung von Unternehmen, Privatpersonen und Vereinen steigt die Zahl der geförderten Talente kontinuierlich. Zum Vergleich: Wurden 2011 noch 13 Studierende gefördert, pendelt sich die Anzahl nach 30 im Jahr 2014 und 70 im Jahr 2015 nunmehr bei rund 80 ein. Voraussetzung für die Förderung sind überdurchschnittliche Studienleistungen und ein besonderes gesellschaftliches oder soziales Engagement. Unabhängig vom sonstigen Einkommen erhalten Stipendiaten ein Jahr lang monatlich 300 Euro an finanzieller Unterstützung. Die Förderer tragen dabei die eine Hälfte des Betrages, die andere Hälfte übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Förderer des akademischen Jahres 2017/2018 im Überblick: 1.        Asklepios Kliniken Hamburg 2.        Beyer, Axel Prof. 3.        Bernd Kraft GmbH 4.        BIFOA Förderverein e.V. 5.        BIOGRUND GmbH 6.        Deutsche METROHM GmbH & Co. KG 7.        DiaSys Diagnostic Systems GmbH 8.        Die Akademie Fresenius GmbH 9.        DR. SCHNELL Chemie GmbH 10.      eXcio GmbH 11.      Hess Natur-Textilien GmbH 12.      Fashionkreis GmbH 13.      HUGO PETERSEN GmbH 14.      Ludwig Fresenius Schulen gem. GmbH 15.      Igedo Company GmbH & Co. KG 16.      Marc O’Polo International GmbH 17.      Merck KGaA 18.      Maxon Computer GmbH 19.      Miles GmbH 20.      MLP Finanzdienstleistungen AG 21.      mmp – marketing mit pfeffer 22.      Peek & Cloppenburg KG 23.      Popken Fashion Services GmbH 24.      ROTARY Hilfsfonds Bad Camberg e.V. 25.      Sigi und Hans Meder Stiftung 26.      SPECTRO Analytical Instruments GmbH 27.      Stadtsparkasse München 28.      TANGRON Talent & Insight 29.      The Gingko Foundation, c/o Behrendwaldt 30.      team steffenhagen consulting GmbH 31.      Topstar GmbH 32.      ZEPPELIN GmbH Acht Förderer möchten anonym bleiben.   

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