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3. Green Camp der Hochschule Fresenius: Studierende geben wertvolle Tipps für den Alltag

3. Green Camp der Hochschule Fresenius: Studierende geben wertvolle Tipps für den Alltag Als „Traditionsveranstaltung“ bezeichnete Schirmherr Arno Goßmann das ‚Green Camp‘ der Hochschule Fresenius: Und tatsächlich fand das Format, das sich stets mit Themen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und dem Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie beschäftigt, bereits zum dritten Mal statt. Organisiert und durchgeführt wird das ‚Green Camp‘ seit jeher von Studierenden des Masters Sustainable Marketing and Leadership. Idee und Grundsatzkonzept stammen von den Hochschulprofessoren Helen Bicknell und Dennis Lotter.      „Wir haben hier einen besonderen Erfahrungsraum für die Studierenden erschaffen. Sie selbst schlüpfen in die Rolle des Lehrenden und vermitteln interessierten Bürgern, Wirtschaftsvertretern, Politikern und ihren Kommilitonen Wissen über die vielfältigen Facetten der Nachhaltigkeit“, erklärt Lotter. „Gleichzeitig ist es auch unser Anspruch, dass sie die Veranstaltung eigenständig organisieren und vermarkten, sie sollen ja später auch im Beruf eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen.“ Auch wenn politisch derzeit andere Themen im Mittelpunkt stünden, so sei „die Frage der Nachhaltigkeit eine ganz zentrale Frage der Gesellschaft“, rief Wiesbadens Bürgermeister Arno Goßmann den Zuhörern ins Gedächtnis. „Das gilt in besonderem Maße auch für Kommunen wie Wiesbaden und Idstein.“ Es sei heute ganz entscheidend, „ein Bewusstsein für sozial-ökologische Zusammenhänge und Nachhaltigkeit zu entwickeln und dieses auch in das eigene Handeln einfließen zu lassen.“ Die Hochschule Fresenius unterstütze junge Menschen dabei, entsprechende Kompetenzen zu entwickeln und bereite diese auf die veränderten Bedingungen in der modernen Berufswelt sehr gut vor. Goßmann schloss mit dem Appell an die Studierenden: „Übernehmen Sie Verantwortung, handeln Sie nachhaltig. Vielleicht muss dafür auch die ein oder andere Bequemlichkeit aufgegeben werden.“ Spannende Einblicke, wie ein Unternehmen mit dem Thema „Corporate Responsibility“ und „Sustainability“ umgeht, lieferte Meike Rapp, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei der BRITA GmbH, einem Kooperationspartner der Hochschule Fresenius. Sie brachte zwei konkrete Anwendungsbeispiele mit. Zum einen beschäftigt man sich beim Hersteller für Trinkwasserfilter mit dem „Carbon Footprint“. Zweitens hat man eine „Grüne Car Policy“ etabliert, die bei der Anschaffung von Dienstwagen Anreize schaffen soll. Jedes fünfte Fahrzeug ist mittlerweile eines mit alternativem Antrieb. „Hands on“ hieß es im Anschluss daran für die Gäste, die die Auswahl zwischen drei verschiedenen Workshops hatten: Welche Auswirkungen hat eigentlich meine Ernährung auf die Umwelt, welchen „Fußabdruck“ hinterlasse ich mit meinem Konsum? Wie steht es um die Müllentsorgung – was bedeutet Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang? Und was verstehen wir eigentlich unter „nachhaltig bauen“? „Hier geht es um sehr konkrete Anwendungsbeispiele, um die Praxis, unseren Alltag“, sagte Lotter. „Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt und wird nur erfolgreich sein können, wenn wirklich jeder von uns mitmacht. Unsere Gäste bekommen in den Workshops wertvolle Anregungen und Tipps, die sie direkt zu Hause anwenden können.“

Tags: Veranstaltungen & Events,Fachbereich Wirtschaft & Medien,Standort Idstein