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11. Campus Day in Hamburg: Virtual Reality im Campus Alte Rabestraße

Die Hochschule Fresenius Hamburg lud in diesem Jahr bereits zum 11. Campus Day ein. Unter dem Motto „3D und Virtual Reality – Aufbruch in neue Welten!?“ boten Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft durch Vorträge und Ausstellungen spannende Einblicke in ihre Arbeit.

Studieninhalte anwendungsbezogen und praxisnah zu vermitteln, ist seit jeher ein zentrales Ziel der Hochschule Fresenius. Mit dem am 09. Juni 2016 in Hamburg veranstalteten Campus Day wurde die Bildungseinrichtung diesem Ziel in besonderem Maße gerecht: Die Studierenden konnten nicht nur in vier kurzen Vorträgen erfahren, wie 3D-Drucke und Virtual-Reality-Produkte von Unternehmen hergestellt und eingesetzt werden. Sie hatten anschließend auch die Möglichkeit, eine virtuelle Reise in eine zweite Realität live zu erleben.

Prof. Christopher Wickenden, Studiendekan für den Bachelor-Studiengang 3D-Design und Management an der Hochschule Fresenius in Köln, stellte im Audimax anschaulich vor, wie er und eine Projektgruppe den Kölner Dom gescannt und virtuell zugänglich gemacht haben. Kevin Neugebauer von myprintoo erklärte dem Publikum, wie 3D-Drucke hergestellt werden. Und der Vorsitzende des ersten deutschen Fachverbandes für Virtual Reality e.V., Arne Ludwig, machte in seinem Vortrag auf amüsante Weise deutlich, wie man durch Virtual-Reality-Brillen tief in einer anderen Welt versinken kann. Welche Virtual-Reality-Produkte die Logendus GbR anderen Unternehmen – z. B. zu Marketing-Zwecken – anbietet, zeigten die beiden Geschäftsführer Tim Kelly Pahnke und Dennis Riggers.

Einen Höhepunkt bildeten jedoch die anschließend angebotenen Live-Anwendungen: Kevin Neugebauer stellte eine Virtual-Reality-Brille bereit, mit der die Gäste auf eine virtuelle Reise gehen oder einen Horrorfilm live erleben konnten. „Sehr beeindruckend“, kommentierte Prof. Dr. Sören Schmidt seine Erfahrung mit der virtuellen Realität, „man muss sich am Anfang wirklich festhalten, weil es sich so anfühlt, als würde man tatsächlich fallen.“ Die Game-Designer Christoph Holtmann und Maxim Kloster gingen einen Schritt weiter: Sie entwickelten ein Horror-Game-Setting, in dem das virtuelle Erlebnis durch Bewegungen in einem Rollstuhl auf einem Gummireifen und durch das Spüren von Wind oder Wasser erweitert wird. „Das ist schon heftig. Am Ende fühlt es sich an wie das Erwachen aus einem Alptraum“, gestand Philipp Henze, nachdem er gerade im Spiel aus einem gruseligen Krankenhaus geflohen war. Ihm und den übrigen Gästen wird der Campus Day damit sicher in lebhafter Erinnerung bleiben.

Die Hochschule Fresenius bedankt sich bei allen Referenten für den gelungenen und innovativen Campus Day.

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