Hochschule Fresenius

Osteopathie (B.Sc.)

Bachelor-Studium Osteopathie an der HSF

Osteopathie (B.Sc.)

Osteopathie studieren – beim Pionier:
Sie möchten wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisorientiert ausgebildet werden? Sie möchten beim Marktführer in der akademischen Therapeutenausbildung lernen und sich beste Berufschancen in einem jungen Berufsbild sichern? Dann bewerben Sie sich jetzt für das Bachelor-Studium Osteopathie!

Das Studium auf einen Blick

Regelstudienzeit: 8 Semester
Studienbeginn: September
Abschluss: Bachelor of Science
Sprache: Deutsch
Credits: 240 ECTS-Punkte
Gebühren monatlich: 575 €

Der Studiengang ist staatlich anerkannt und akkreditiert (mehr Info).

Studienberatung

Michael Weiher

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  • Wissenschaftliche Ausbildung
  • Fachbereichsübergreifende Lehrangebote
  • Internationale Perspektiven
  • Praxisnahe Lehre
  • Vorbereitung zur Heilpraktikerprüfung
  • Wissenschaftliche Ausbildung
  • Fachbereichsübergreifende Lehrangebote
  • Internationale Perspektiven
  • Praxisnahe Lehre
  • Vorbereitung zur Heilpraktikerprüfung

Studiengangsinhalte

In den ersten beiden Semestern des Osteopathie-Studiums (B.Sc.) lernen die Studierenden wichtige osteopathische Grundlagen kennen. Gleichzeitig bilden die Themen Anatomie, Physiologie, Biologie, Wahrnehmung, wissenschaftliches Arbeiten, Clinical Reasoning, Psychologie und Gesprächsführung wichtige inhaltliche Schwerpunkte.

Die Untersuchung des Körpers durch Ertasten (Palpation) ist eine der ältesten Diagnoseverfahren. Grundlagen der Palpation, Behandlungstechniken und die Möglichkeiten osteopathischer Tests werden daher ab dem ersten Semester ausführlich behandelt.    

Im weiteren Verlauf des Studiums sind die Symptome und Aktivität des Gewebes, die Zusammenhänge von innerer und äußerer Befindlichkeit, die palpatorische Integration und Gesundheitswissenschaften inhaltliche Schwerpunkte.

Das siebte Semester ist ein Praxissemester, bei dem die Studierenden ihre erworbenen Kenntnisse im Berufsfeld anwenden. Die Hochschule Fresenius arbeitet hier mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen.

Das sechste und achte Semester befassen sich mit dem therapeutischen Prozess und vertiefen unter anderem die Themen Pathophysiologie und die Integration von allen gelernten theoretischen und praktischen osteopathischen Techniken. Gleichzeitig zeigen sie die Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns von Osteopathen auf und vertiefen die medizinischen Themen, die für die Vorbereitung auf die notwendige Heilpraktikerprüfung wesentlich sind. Weil die Osteopathie in Deutschland als Heilkunde gilt und nur von Heilpraktikern oder Ärzten selbstständig ausgeübt werden darf, bereitet das Studium gleichzeitig auf die externe Heilpraktikerprüfung vor.

Das achte Semester besteht aus der Bachelorabschlussphase, der Bachelor-Arbeit und einem begleitendem Kolloquium.

Schwerpunkte

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Osteopathische Prinzipien, osteopathische Befundung (Parietal, Viszeral und Craniosakral)
  • Dysfunktionen und Anpassungen
  • Sozialkommunikative Kompetenz
  • Palpation in der Untersuchung und Behandlung
  • Gesundheitswesen, Gesundheitswissenschaf
  • Symptome und Aktivität des Gewebes, Kontraindikationen
  • Wechselwirkungen im therapeutischen Prozess
  • Vertiefende Physiologie, Pathophysiologie in der Neurologie, Orthopäde, Urogenitaltrakt, Innere Medizin, Pädiatrie, Psychiatrie und Differentialdiagnostik
  • Wissenschaftliche Methodenkompetenz

Karrieremöglichkeiten

Das achtsemestrige Studium in Kombination mit einer bestandenen Prüfung zum Heilpraktiker oder einem erfolgreichen Medizinstudium befähigt Sie zur eigenverantwortlichen Arbeit als Osteopath. Durch die wissenschaftlich und zugleich praxisorientierte Ausbildung besitzen Sie die notwendigen Kenntnisse, um Befunde zu erheben und zu interpretieren, Therapiepläne zu erstellen und osteopathisch zu behandeln. Gleichzeitig können Sie wissenschaftlich und evidenzbasiert arbeiten und die Forschung einer noch jungen Disziplin vorantreiben. Ihnen stehen vielfältige Berufschancen auf einem wachsenden Markt offen. Seit den 90er Jahren setzen immer mehr Patienten in Deutschland auf die ganzheitliche Therapieform der Osteopathie. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist daher mit einem steigenden Bedarf an osteopathisch tätigen Therapeuten, insbesondere akademisch ausgebildeten Therapeuten, zu rechnen.

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die den Körper des Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und behandelt. Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit bildet, die durch das Gefäß- und Nervensystem versorgt wird. Körperliche Einschränkungen und Spannungen sind daher als Störung der Versorgung des Körpers einzuordnen.

Osteopathen spüren zu viel und zu wenig Spannung sowie die Zunahme und den Verlust geweblicher Aktivität und Elastizität auf, die sie mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandeln. Osteopathie als angewandte Humanwissenschaft ist also ein Diagnose- und Behandlungsverfahren, um die Fähigkeit zur Selbstregulation zu unterstützen. Dies geschieht mit dem Ziel, körperzentriert und auf das leibliche Erleben ausgerichtet, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Osteopathie, die ausschließlich mit den Händen praktiziert wird, verzichtet auf Medikamente und chirurgische Eingriffe. Stattdessen hilft sie, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren und zu fördern, sodass der Körper wieder gesund werden kann.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden zu lösen, die eine Krankheit herbeiführten, begünstigen oder aufrechterhalten.

Aus osteopathischer Sicht gehen Krankheiten meist Funktionsstörungen voraus. Wenn eine Funktionsstörung nicht rechtzeitig behoben wird, kann es zu einem Schaden an der Struktur führen, wodurch eine Krankheit ausbricht. Da die Osteopathie Funktionsstörungen löst, behandelt sie vorbeugend. Sie gehört damit zu den präventiven Therapieformen.

Bei einer ausführlichen Anamnese durch den Osteopathen wird die Krankheitsgeschichte erfragt; anschließend ertastet er das Gewebe des menschlichen Körpers mit seinen Händen Schicht für Schicht ab. Bewegungseinschränkungen und Spannungen können so erkannt und mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken diagnostiziert und behandelt werden. 

Warum Osteopathie studieren?

Seit Ende der 90er Jahre bildet die Hochschule Fresenius Therapeuten in akademischen Bachelorstudiengängen aus. Sie war damit die erste Hochschule in Deutschland, die diesen Schritt zur Professionalisierung und damit zur langfristigen hochwertigen Patientenversorgung gegangen ist.
Die Hochschule Fresenius war die erste Hochschule in Deutschland, die Osteopathie als Bachelor-Studiengang eingeführt hat. Mit der Akademisierung der Osteopathie als eigenständige Fachdisziplin ist gewährleistet, dass sie in einen kontinuierlichen und wissenschaftlichen Forschungsprozess eingebunden ist. So gelingt die Sicherstellung von Qualitätsstandards, die im Rahmen eines integrierten Versorgungsansatzes den Patienten zugutekommt.
Absolventen des Studiums Osteopathie sichern sich einen international anerkannten Abschluss, der durch fachübergreifende und interdisziplinäre Inhalte überzeugt.
Kooperationspartner für den Studiengang ist der Verband der Osteopathen Deutschland e.V.. Eines seiner Ziele ist die Anerkennung des Osteopathen als eigenständiges Berufsbild. Denn in Deutschland sind weder der Beruf des Osteopathen noch dessen Ausbildung staatlich geregelt (Ausnahme Hessen).

Heilpraktikerprüfung

Die Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf nur von Heilpraktikern und Ärzten praktiziert werden. Um osteopathisch arbeiten zu dürfen, müssen Sie die Heilpraktikerprüfung ablegen und bestehen. Der achtsemestrige Bachelor-Studiengang Osteopathie vermittelt Ihnen berufsspezifische Fachkenntnisse und bereitet Sie gleichzeitig auf die Prüfung zum Heilpraktiker vor. Diese legen Sie dann bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt ab. Auch wenn Sie die Heilpraktikerprüfung bereits vorher bestehen, erhalten Sie die Berufsurkunde und damit die Zulassung, um als Heilpraktiker osteopathisch praktizieren zu dürfen, erst im Alter von 25 Jahren. Die Hochschule Fresenius unterstützt Sie gerne dabei, die Überbrückungszeit mit Praktika unter Supervision und Assistenz-Stellen im Studiengang zu füllen.

Weiterqualifikation

Im Anschluss an das Studium Osteopathie (B.Sc.) können Sie zum Beispiel in den Master-Studiengang Osteopathie (M.Sc.) in Vollzeit oder berufsbegleitend einsteigen.

Gebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

Die Hochschule Fresenius ist eine Hochschule in freier Trägerschaft, deren Studiengänge staatlich anerkannt, aber nicht staatlich refinanziert werden. Aus diesem Grund werden für das Studium Gebühren erhoben.

  • 575€ monatliche Gebühr
  • 200€ einmalige Anmeldegebühr
  • 390€ einmalige Prüfungsgebühr

In den Studiengebühren nicht enthalten ist der semesterweise zu entrichtende Sozialbeitrag für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sowie, falls eine Ausgabe durch die örtlichen Verkehrsbetriebe erfolgt, für das dann obligatorische Semesterticket.

(Änderungen und Irrtümer vorbehalten)


Wir legen großen Wert darauf, dass jedem Interessierten der Zugang zum Studium ermöglicht wird. Daher haben wir für Sie einige Beispiele für Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zusammengefasst.